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Monheim
Vor Wohnungsbrand zwei Verdächtige beobachtet

Monheim. An der Schöneberger Straße in Monheim hat es gestern erneut gebrannt. Der Wohnungsinhaber war nicht zu Hause.

Nur vier Tage nach der Brandstiftung in einem Hauskeller hat es gestern an der Schöneberger Straße erneut gebrannt. Es deutet viel darauf hin, dass dieses am Sonntag gegen 13.30 Uhr in einer Wohnung ausgebrochene Feuer ebenfalls mutwillig gelegt wurde; zwei Verdächtige wurden beobachtet. Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Bewohner zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, verletzt wurde niemand. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.

Laut Polizeisprecher hatten Streifenbeamte den Rauch entdeckt, die wegen eines in der Wache gemeldeten möglichen Einbruchsversuchs zu dem Mehrfamilienhaus gefahren waren. Dem Anrufer waren zwei junge Männer aufgefallen, die sich verdächtig verhalten haben sollen. Als die Polizisten eintrafen, waren die beiden Männer nicht mehr da, doch qualmte es aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Die alarmierte Feuerwehr löschte mit zwei Trupps den Brand unter Atemschutz. Währen der Wohnungsinhaber außer Haus war, musste ein Nachbar vom Rettungsdienst wegen einer leichten Rauchvergiftung von sanitätern versorgt werden. Mittels eines Rauchschutzvorhanges verhinderte die mit neun Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften angerückte Feuerwehr ein Verqualmen des Treppenhauses.

Ob tatsächlich eingebrochen und das Feuer mutwillig gelegt wurde, soll laut Polizei heute ein Sachverständiger klären.

(mei)
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