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Langenfeld/Hilden
Welle der Hilfsbereitschaft für Paula

Langenfeld/Hilden. Die 14-jährige Langenfelderin kann schon wieder die Schule besuchen. Von Daniele Funke

Die Stimmung ist angenehm, in der 9b der Hildener Theresienschule arbeiten Mädchen an Kerzen, die sie mit Malfarben verzieren. Mittendrin sitzt Paula aus Langenfeld, die dunklen Haare hochgebunden, eine moderne Brille ziert das hübsche Gesicht. Seit Februar lässt es der Gesundheitszustand der 14-Jährigen so weit zu, dass sie einmal wöchentlich die Schule besucht. "Nach vier Stunden bin ich erschöpft, aber ich halte die sechs Stunden durch. Ich habe das Gefühl, dass es mir langsam besser geht", erzählt die Schülerin.

Vor zehn Monaten hatte sich die Situation von Familie Aldea aus Langenfeld dramatisch verändert. Paula hatte eines Morgens starke Rückenschmerzen, später dann die Diagnose: Sie leidet an "Tranverse Myelitis", einer Entzündung des zentralen Nervensystems, und ist nun auf einen Rollstuhl angewiesen. Anfang Dezember hatte unsere Zeitung über ein in Langenfeld von der katholischen Gemeinde St. Josef und Martin für Paula eingerichtetes Spendenkonto und weitere Hilfen für die Familie Aldea berichtet.

Ob Paulas Erkrankung mit ihrer Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs zusammenhängt, ist nicht zu klären. Die Krankheitsgeschichte hat ihre Mitschülerinnen sehr mitgenommen. "Als wir erfuhren, wie schwer krank sie ist, war das ein Schock", erinnert sich Lara. Neben der hohen psychischen Belastung, muss die Familie den behindertengerechten Umbau ihres Hauses stemmen. Bei einem Benefizkonzert sind laut Rektor Dr. Burkhard Langensiepen 4377 Euro zusammengekommen. Susanne Kleefisch, Mutter zweier Töchter an der Theresienschule, initiierte eine Sammlung im Familiengottesdienst.

Quelle: RP
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