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Kreis Mettmann
Weniger Säuglinge sind gestorben

Kreis Mettmann. Laut Statistikamt ist die Zahl der Fälle im Kreis in den vergangenen 40 Jahren stark zurückgegangen.

Insgesamt starben 2015 im Kreis Mettmann 14 Säuglinge. Davon drei männliche und elf weibliche. Im Vergleich zum Vorjahr 2014 starben zwei Säuglinge mehr. Allerdings gab es auch einen leichten Geburtenanstieg von 3 975 in 2014 auf 4 029 in 2015. Die Säuglingssterblichkeit, also die Zahl der vor Vollendung des ersten Lebensjahres gestorbenen Kinder bezogen auf jeweils 1 000 Lebendgeborene, lag bei 3,5. Dies geht aus einem Bericht des statistischen Landesamts Information und Technik Nordrhein-Westfalen hervor.

In Hinblick auf die letzten 10 Jahre unterlag die Säuglingssterblichkeit im Kreis nur leichten Schwankungen zwischen 11 und 20 Toden im ersten Lebensjahr. Insgesamt ist die Sterblichkeit von Säuglingen in den letzten 40 Jahren deutlich rückläufig. Am höchsten war sie im Jahr 1977 mit 76 Verstorbenen. Die Zahl der Lebendgeborenen betrug im Kreis Mettmann 1990 5424, der höchste Wert der letzten 40 Jahre. Den niedrigsten brachte das Jahr 2011 mit 3 596 Lebendgeborenen.

In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2015 insgesamt 651 Säuglinge gestorben, das waren 41 Kinder (+6,7 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der im ersten Lebensjahr gestorbenen Mädchen stieg um 33 auf 308. Bei den Jungen gab es im vergangenen Jahr mit 343 Todesfällen acht mehr als ein Jahr zuvor.

www.it.nrw.de

(höv)
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