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Kreis Mettmann
Werkstätten bieten Soziales Jahr an

Kreis Mettmann. Wer nicht weiß, was er nach dem Abschluss machen will, kann sich orientieren

Die WFB Werkstätten des Kreises Mettmann für Menschen mit Behinderung bieten Schulabgängern die Möglichkeit, soziale Berufe kennenzulernen. Das Angebot richtet sich an junge Menschen, die noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz haben oder noch nicht genau wissen, was sie machen wollen. Alternativ kann ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder der Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolviert werden.

Jugendliche, die ein solches Jahr in den WFB gemacht haben, berichten am Ende fast immer von einer wichtigen Erfahrung für ihr weiteres Leben und einem Zuwachs an Selbstständigkeit. Nicht wenige haben dabei ihren Beruf fürs Leben gefunden und anschließend eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger oder ein duales Studium im sozialen Bereich angeschlossen, wirbt WFB-Geschäftsführer Klaus Przybilla.

Zum Tätigkeitsbereich gehören die Betreuung und Anleitung der behinderten Mitarbeiter, die Unterstützung bei Therapien und arbeitsbegleitende Maßnahmen, Hilfe bei der Essenseinnahme und Körperpflege und das Assistieren der Fachkräften bei den täglichen Aufgaben. "Die Freiwilligen sind eine unentbehrliche Bereicherung für die behinderten Mitarbeiter im täglichen Werkstatt-Alltag", so der Einrichtungsleiter.

Neben einem monatlichen Taschengeld von 360 Euro und 26 Tagen Jahresurlaub bietet das FSJ die Chance, sich beruflich zu orientieren, seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln und nachhaltige Erfahrungen zu gewinnen.

Personalleiterin Birgit Sontowski hilft Interessierten unter Tel. 02173 9052114 (E-Mail personalabteilung@wfbme.de) bei Fragen. Sie vermittelt auch einen Hospitations-Tag, um bei der Entscheidung zu helfen. Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.wfbme.de .

(og)
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