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Monheim
Zimmermann: Sorgen der LEG-Mieter sind unbegründet

Monheim. Bürgermeister Daniel Zimmermann ist Befürchtungen entgegengetreten, das Immobilienunternehmen LEG betreibe im Berliner Viertel eine "Luxussanierung", die das Wohnen für viele Mieter unbezahlbar macht. "Die LEG saniert nur die Hälfte ihres Bestands. Es wird also auch weiterhin günstige Wohnungen im Berliner Viertel geben", reagierte Zimmermann auf Befürchtungen, die Monheimer in sozialen Netzwerken äußern. Auch der Monheimer Mieterbundsvorsitzende Norbert Friedrich hatte Kritik geübt an den in Rede stehenden Mieterhöhungen durch die LEG, die bis 2021 rund 25 Millionen Euro in die Sanierungen investieren will.

Zwar würden die Mieten für die betroffenen Wohnungen wahrscheinlich um rund 2 Euro pro Quadratmeter steigen, dafür aber die Mieter auch durch die energetische Sanierung bis zu 1 Euro pro Quadratmeter weniger Heizkosten zahlen, so Zimmermann. Eine Verbesserung der Wohnsituation und der Optik des Viertels funktioniere nur mit Investitionen des Vermieters, sagte der Bürgermeister mit Blick auf die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche durch die Stadt.

"Dass viele LEG-Wohnungen aus der Sozialbindung gefallen sind, kompensieren wir durch die Gründung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft", sagte Zimmermann. Die ,Monheimer Wohnen' baue bis 2021 mehr als 400 neue Wohnungen, davon 60 für Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen. Wie weit die LEG ihre Mieter an Investitionen beteiligen darf, sei gesetzlich sehr genau geregelt. "Maximal elf Prozent der Investitionen dürfen auf die Jahresmiete umgelegt werden. Dazu gibt es Härtefall- und Einspruchsregeln."

(gut)
 
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