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Monheim
Zimmermann: Sportvereine blockieren sich gegenseitig

Monheim. In die vom Stadtsportverband angestoßene Diskussion um die Hallenzeiten schaltet sich jetzt auch Bürgermeister Daniel Zimmermann ein. Er und André Zierul vom städtischen Sportbüro gehen davon aus, dass nicht die Hallenkapazitäten das Problem sind, sondern die Zeitverteilung unter den 25 vom Stadtsportverband vertretenen Vereinen. Zimmermann betont, die Mitgliederzahlen seien in den vergangenen 15 Jahren deutlich gesunken. Seien 1999 noch 8324 Sporttreibende in Vereinen organisiert gewesen, waren es zum Jahreswechsel 2015/2016 nur noch 7146.

"Genau hier, bei den Vereinen, bestehen also die entscheidenden Veränderungen." André Zierul ergänzt, die Angebote im offenen Ganztag nähmen den Sportvereinen keine Hallenzeiten weg. Im Oktober 2007 seien in der Zeit von 15 bis 18 Uhr 85,5 Hallenstunden durch Schulsport belegt gewesen. Im Herbst 2016 waren es 86 Stunden. Nach 16 Uhr handele es sich aktuell um 26 Stunden, 2007 seien es 27 gewesen. "Nach 18 Uhr gehören alle Hallenzeiten den Vereinen."

Dennoch werde das Gesamtzeitkontingent bald steigen, heißt es: Am Waldbeerenberg in Baumberg und am Häck-Stadion entstünden zwei neue Hallen. Im Häck-Stadion würden den Vereinen viel mehr Zeiten als in der alten Halle der Anton-Schwarz-Hauptschule zur Verfügung stehen. Am Waldbeerenberg würden die Sportvereine sogar ausschließlich Nutzer sein.

(pc)
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