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Monheim
Zur Silberhochzeit mit der Partnerstadt Delitzsch fließt Festbier

Monheim. Bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen der Verbindung zu den Sachsen am kommenden Samstag tritt das Panikorchester letztmals offiziell auf.

Die Städte Monheim und Delitzsch begehen ihre kommunale Silberhochzeit: Die Partnerschaft mit der sächsischen Kreisstadt besteht seit 25 Jahren. Am kommenden Samstag wird das Jubiläum an der Doll Eck mit einem Straßenfest gefeiert. Emil Drösser, Maestro des Monheimer Panikorchesters, führt als Moderator durch das Bühnenprogramm.

Den Auftakt machen ab 17 Uhr die Blasorchester Hürth-Herrenmühlheim und die Blasorchester der Musikschule und der Peter-Ustinov-Gesamtschule. Bürgermeister Daniel Zimmermann und Delitzschs Oberbürgermeister Manfred Wilde werden die Besucher begrüßen. Im weiteren Verlauf singt der Monheimer Kinder- und Jugendchor gemeinsam mit dem Jugendchor aus der französischen Partnerstadt Bourg-la-Reine, der zeitgleich zu Gast ist.

In einer Gesprächsrunde werden sich die beiden heutigen Stadtoberhäupter mit drei frühen Wegbereitern der Städtepartnerschaft, Monheims ehemaligen Stadtdirektor Hans-Joachim Wegner, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe und Delitzschs erstem Oberbürgermeister nach der Wende, Heinz Bieniek, über die Startphase der Partnerschaft und deren Entwicklung unterhalten. Am Tag der deutschen Einheit, 3. Oktober, wird eine Monheimer Delegation an einem Festakt in Delitzsch teilnehmen.

Die Partnerschaftsurkunde wurde am 18. November 1990 in Monheim und einen Monat später, am 22. November, in Delitzsch unterschrieben. Die sächsische Stadt liegt etwa 25 Kilometer nördlich von Leipzig und hat heute rund 25 000 Einwohner.

Das Panikorchester "Monnem am Rhing" tritt auf dem Partnerschaftsfest zum letzten Mal offiziell auf. "Nach 40 Jahren ist es Zeit, den Bibi aus der Hand zu geben", sagt Emil Drösser. Die Bibis, rundliche steife Hüte, sind die typische Kopfbedeckung der Paniker. "An diesem denkwürdigen Tag werden wir der Stadt auch das Glockenspiel und den Bibi-Brunnen an der Doll Eck übergeben." Die Paniker werden zudem einen Teil des Bühnenprogramms gestalten. "Wir bringen sicher einige Anekdoten zum Besten", kündigt Drösser an. Zudem bieten die Paniker das Festbier aus der Monheimer Biermanufactur für 2 Euro an. "Ich verkaufe das Bier etwas günstiger, weil wir uns der Stadt und auch den Panikern sehr verbunden fühlen", sagt Dieter Ritter von der Biermanufactur. Zum Abschluss ist ein Feuerwerk geplant.

(tug)
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