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Monheim
Zwei Rhein-Schwimmer lösen Großeinsatz aus

Selbstversuch: Schwimmen im Rhein bei Leverkusen
Selbstversuch: Schwimmen im Rhein bei Leverkusen FOTO: Christoph Reichwein
Monheim. Zwei im Rhein schwimmende Männer haben am Montagnachmittag einen Großeinsatz für Feuerwehr, Polizei und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft verursacht. Neben der Feuerwehr rückten DLRG, eine Taucherstaffel, Hubschrauber auch aus Nachbarstädten aus.

Gegen 15 Uhr meldeten besorgte Anrufer zwei im Rhein treibende Personen in Höhe des Baumberger Campingplatzes. Die Feuerwehr rückte darauf mit dem Mehrzweckboot, Einsatzleitern, landseitigen Kräften sowie mit Rettungswagen und Notarzt nach Baumberg aus. Parallel wurden Kräfte der DLRG und die Taucherstaffel der Feuerwehr Hilden alarmiert. Der aus Köln angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 3 sowie ein Hubschrauber der Polizei unterstützen die Suche aus der Luft.

Selbsttest: So gefährlich ist das Schwimmen im Rhein

Die beiden Schwimmer gingen eigenständig wieder an Land. "Sie hatten sich zwischen den Kribben von der Kehrströmung zurücktreiben lassen" so Feuerwehrsprecher Torsten Schlender. Nach eigenen Aussagen gingen die Männer regelmäßig im Rhein schwimmen. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Schwimmen im Rhein lebensgefährlich ist. Eine kürzlich veröffentliche Statistik weist laut Schlender für 2015 bundesweit 488 tödlich verlaufene Badeunfälle aus. "Die Kosten für den Einsatz trägt der Steuerzahler und somit die Allgemeinheit."

(elm)
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