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Leichlingen
65 Jahre nach Schulende: Klassenfahrt auf dem Rhein

Leichlingen. Für viele Kinder und Jugendliche können die aktuellen Sommerferien vermutlich gar nicht lange genug dauern. Wie schön allerdings die Schulzeit im Nachhin im Rückblick oftmals empfunden wird, dass stellt so mancher erst fest, wenn er längst dem Mathe- und Deutschunterricht entwachsen ist. So ist es zumindest auch bei Ruth Korte und ihren ehemaligen Mitschülern. Diese trafen sich nun 65 Jahre nach ihrer Entlassung aus der Schule an der Kirchstraße in Leichlingen - die Einschulung war sogar noch im Zweiten Weltkrieg.

Und so gingen die ehemaligen Mitschüler zwar längst nicht mehr vollzählig, aber dafür immerhin bester Laune auf "Klassenfahrt".

Mit dem Bus starteten sie in der Blütenstadt, um später gemeinsam in See zu stechen: In Kamp-Bornhofen (bei Boppard) bestieg die Gruppe das Rheinschiff "Goethe", und mit dem Raddampfer ging es rheinaufwärts bis nach Assmannshausen (in der Nähe von Bingen).

Dort angelegt, ging es per Bus weiter nach Rüdesheim, wo die Leichlinger einige schöne und fröhliche Stunden verbachten, bevor es am Abend zurück in die Heimat ging. Eingeschult wurden die ehemaligen Schüler des Geburtsjahrgangs 1935/36 in der damaligen "Richthofen-Schule" an der Uferstraße, erst später siedelten sie in die Schule an der Kirchstraße über. "Dort haben wir bei unserer Lehrerin, Frau Kaumanns, sehr viel gelernt und blieben dort bis zur Schulentlassung März 1951", berichtet Ruth Korte.

(rz)
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