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Leichlingen
Bei der Stadtranderholung werden Kinder selbst zu Stars

Leichlingen. 32 Kinder sind im Kinder- und Jugendzentrum dabei. Von Ina Bodenröder

Es ist die neunte Auflage der Veranstaltung in Leichlingen, 32 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, 14 Helfer und Betreuer, zwei Wochen Spaß und Freizeitaktivitäten, eine ungebremste Nachfrage - das sind die bloßen Zahlen und Fakten rund um die diesjährige Stadtranderholung im Kinder- und Jugendzentrum in der Balker Aue. Am Montag hat sie begonnen, und die Betreuer haben erneut ein abwechslungsreiches Programm für die ersten beiden Ferienwochen zusammengestellt.

Nach dem Kennenlerntag am Montag finden binnen 14 Tagen verschiedene Sport- und Kreativtage sowie ein Besuch im Kölner Zoo, in einer Kletterhalle und im Ketteler Hof statt. Außerdem gehen die Kinder unter anderem wandern, auf Schnitzeljagd und zum Boulen. Die Chancen, dass für jeden etwas Interessantes dabei sein wird, sind also riesig.

Am Dienstag aber war zunächst das große Tauschen angesagt: Jeder Teilnehmer samt Helfer hatte sein persönliches "Starini"-Sammelalbum und jede Menge Fotos der Kinder und Erwachsenen bekommen. Ganz wie die bekannten Sammelalben zu Fußball-Europa- und -Weltmeisterschaften konnten sie dort ihre eigenen Bilder einkleben. Durchs Tauschen lernten sie sich nicht nur besser kennen, sondern stellten sich zugleich eine tolle Erinnerung an die Tage im Kinder- und Jugendzentrum zusammen. "Alles kann, nichts muss", betonte Jugendzentrumsleiterin Sabine Riegler. Will heißen: Neben dem umfangreichen Programm werden die Kinder in den zwei Wochen genug Zeit zum Erholen und Entspannen bekommen.

In diesem Jahr zwar nicht zum ersten Mal dabei, aber mit Premiere als "Mini"-Betreuer: die beiden 13-jährigen Schüler Axel und Katharina. "Für mich ist das eine ganz neue Erfahrung", erzählte Axel, der früher als Kind viele Ferientage in der Balker Aue verbracht hat. Er habe Helfer werden wollen, um einmal die "andere Seite" der Stadtranderholung kennenzulernen. Außerdem mache er gerne etwas mit Kindern. Überrascht hat ihn indes, wie viel Stress die Betreuung der 32 Kinder tatsächlich bedeutet. "Aber es gefällt mir bisher sehr gut. Ich kann mir vorstellen, das auch weiterzumachen", sagte Axel am Dienstag optimistisch. Schließlich komme mit der Zeit bestimmt auch irgendwann die Routine.

Quelle: RP
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