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Leichlingen
Bürgerbefragung steuert auf 9000er-Marke zu

Leichlingen: Bürgerbefragung steuert    auf 9000er-Marke zu
FOTO: stadt Leichlingen
Leichlingen. 7500 Einsendungen zur weiteren Entwicklung der Leichlinger Innenstadt sind bereits im Rathaus eingegangen. Das Quorum ist damit fast erfüllt. Von Peter Korn

Im Leichlinger Rathaus werden am Montag noch einmal die Urnen geleert, in denen sich in der vergangenen Woche weitere Stimmzettel angesammelt haben. Doch die Zahlen sind auvch so schon beeindruckend: Bei der letzten Leerung am vergangenen Dienstag wuchsen die bereits abgegebenen Zettel auf 7500 Stück an.

Bürgermeister Frank Steffes war sich gestern denn auch sicher: "Wir werden das erforderliche Quorum erfüllen." Um verlässliche Aussagen über den Mehrheitswillen zu erhalten, sind 20 Prozent der Wahlberechtigten vonnöten. Danach muss eine der beiden Antworten zu Alternative A oder B mindestens 4758 Stimmen bekommen. Bei bald schon 9000 abgegebenen Stimmen ist das nicht unwahrscheinlich. Und in dieser Größenordnung wäre die Bürgerbefragung gültig.

Am 5. November um 17.30 Uhr gibt es zudem noch einmal Gelegenheit, an einem Spaziergang der Stadtverwaltung teilzunehmen. Mitarbeiter des Bauamtes führen die Bürger vom Rathauseingang über das Grundstück an der Wupper hinter Kaufpark und Tankstelle, durch die Stadtparks, über die Marlybrücke, das Pastorat und das Brückerfeld bis hin zur Postwiese - allesamt wichtige Schauplätze im Kampf um die Zukunft der Leichlinger Innenstadt.

Beim Rundgang mit Helge Mehrtens, Leiterin des Amtes für Bauordnung und Planung, sowie Mitarbeiter Christian Jablowski versucht die Fachbereichsleiterin Andrea Murauer, die Argumente für die jeweiligen Alternativen der Innenstadtentwicklung einander neutral gegenüberzustellen. Eine eigene Meinung muss sich natürlich jeder selbst bilden.

Weitere Informationen rund um die Befragung bietet bereits morgen ein Basar, der von 10 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz im Brückerfeld stattfindet. Bis 15. November können noch Stimmzettel abgegeben werden.

Für Bürgermeister Steffes ist der bisherige Rücklauf ´eine Bestätigung, "dass wir mit dem eingeschlagenen Weg, alle Stimmberechtigten direkt anzuschreiben, richtig gelegen haben".

Dieses Verfahren sei zwar teuer gewesen, aber auch gerecht, denn jetzt könne wirklicher keiner mehr kommen und sagen, er habe von allem nichts gewusst.

Quelle: RP
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