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Leichlingen
BWL-Sprecher Jung kritisiert Anwohner der Balker Aue

Leichlingen. Nach der Stadtratsdebatte um den Flüchtlingsstandort Balker Aue übt Franz Jung (Bürgerliste Witzhelden/Leichlingen, BWL) scharfe Kritik an den Aussagen eines Anwohners, den Jung als Sprecher der "selbst ernannten Initiative ,Rettet die Park- und Freizeitfläche Balker Aue'" bezeichnet.

Die Stellungnahme dieses Mannes im Stadtrat sei "erschreckend" gewesen. Er habe "nach bester rechtspopulistischer Manier in der Einwohnerfragestunde gepöbelt". Die Bürgerliste verurteile dies aufs Schärfste.

Dieser Sprecher habe gesagt, "Flüchtlinge lärmen, belästigen und klauen." Zudem: Bei der Balker Aue handele es sich doch um einen Parkplatz für Reitturniere, Fußball- und Tennisverein. Flüchtlinge könnten sie eventuell die Ruhe bei Tennisturnieren stören. Die Sportanlagen, Toiletten und Umkleideräume würden von ihnen mitbenutzt, beschmutzt und vielleicht auch zerstört.

"Diese Argumente (des Anwohners) sind nicht nur zynisch, nein sie sind menschenverachtend", zitiert Jung den BWL-Fraktionschef Martin Steinhäuser. Dank des unermüdlichen Einsatzes von zahllosen freiwilligen Helfern, den Mitarbeitern von Verbänden und Vereinen und dem vorausschauenden Handeln der Verwaltung funktioniere die Unterbringung und Integration der Asylsuchenden in Witzhelden und Leichlingen mehr oder weniger reibungslos.

(US)
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