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Leichlingen
dii: Keine Asbest-Gefahr bei Sanierung alter Balkone

Leichlingen: dii: Keine Asbest-Gefahr bei Sanierung alter Balkone
Die Wohngebäude an der Heinestraße erhalten neue Balkone. FOTO: seg
Leichlingen. So kann es auch gehen: Teile von Cremers Weiden, die sich im Besitz des Deutschen Invest Immobilien Unternehmens (dii) befinden, werden seit einigen Wochen aufwendig saniert: Die Wohnhäuser in der Montanus- und Heinestraße sind eingerüstet und erhalten neue Balkone.

Unmittelbare Anlieger, deren Kinder häufig auf der nahliegenden Wiese dieser Gebäude spielen, hatten Bedenken geäußert, ob die alten Balkone nicht asbestversucht seien und ob die Kinder dann noch auf der Wiese spielen dürften. Die Balkonverkleidung und die Stützen des Geländers, bestätigte Thomas Settelmayer, Leiter des Wohnungsmanagement des Wiesbadener Unternehmens, auf Anfrage unserer Redaktion, sind tatsächlich aus einem asbesthaltigen Material, jedoch nicht asbestverseucht.

Gefahr für Passanten und Anlieger bestehe nicht, versicherte er und betonte: "Während unserer Sanierungsmaßnahmen besteht keine Gefahr für Passanten, Anlieger oder spielende Kinder. Solange das Material nicht bearbeitet, geschnitten oder gebrochen wird, besteht keine Gefahr, da die Asbestfasern gebunden sind", erläuterte der Leiter. "Für die Entsorgung von asbesthaltigem Material bestehen sehr genaue rechtliche Vorgaben."

Wegen der Betonschäden werden alle Balkone nach und nach saniert. Die alten Geländer würden fachmännisch und vollständig entfernt und durch moderne Stahl-Glas-Geländer ersetzt. Bis Ende des Jahres - so der Plan - werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

(seg)
 
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