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Leichlingen
DRK: Blutspender immer verzweifelter gesucht

Leichlingen. Gehen sie ohnehin als leuchtende Vorbilder voran, strahlen sie dank ihrer Selbstlosigkeit in diesen Tagen noch etwas heller als sonst. Fast 30 Personen wurden nun vom Leichlinger Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes für ihre treue Bereitschaft, Blut zu spenden, ausgezeichnet. Zwischen 25 und 100 Mal haben die Geehrten bislang gespendet.

Der Trend ist geht aktuell allerdings in eine völlig andere Richtung. So waren zuletzt die Teilnehmerzahlen bei Blutspendeterminen im Allgemeinen stark rückläufig. Beim Blutspendedienstes West des Deutschen Roten Kreuzes fehlten allein in diesem Monat nach eigenen Angaben mehrere tausend Spenden, um das benötigte Aufkommen erhalten zu können.

Für alle, die Termine in ihrer Nähe wissen wollen oder andere Fragen haben, wurde daher eine kostenlose telefonnische Hotline eingerichtet: 0800 1194911 (montags bis freitags, 8 bis 18 Uhr).

Einen Anruf dort hat Gerhard Prang vermutlich kaum nötig. Denn seine Leistung stach bei der jüngsten Ehrung eindeutig heraus: Er war immerhin der Einzige, der bereits 150 "Abgabe-Termine" vorweisen konnte.

Auf 125 Blutspenden brachte es Jürgen Heiner, und 100 Mal zum Aderlass kamen Michael Schmitt, Wilfried Jahns, Rolf Watzlawik, Michael Edelhäusser sowie Paul Andres.

75 Blutspenden

Stefan Weck, Dieter Kerntopf, Wolfram Grube, Luis Bosch, Robert Förter, Ingrid Jakob, Margot Buder, Wilhelm Peter Schneider, Astrid Gierden und Franz Höhn,

50 Blutspenden

Ruth Rohrmann, Markus Bläser sowie Manuela Kattner,

25 Blutspenden

Elke Schröder, Hans Ulrich Conrads, Anja Rehag-Mittler, Rita Boersch, Peter Tyralla, Reinhardt Dütjer, Margret Meiners und Martina Kreuder.

(rz)
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