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Leichlingen
Eltern lernen sicheres Bus-Fahren

Leichlingen: Eltern lernen sicheres Bus-Fahren
Busunternehmer Rainer Hüttebräucker gab rund 15 Eltern - teils auch mit Kindern - wichtige Tipps zur sicheren Schulbusfahrt. FOTO: Ralph matzerath
Leichlingen. "Niemals vor oder hinter dem haltenden Bus über die Straße laufen! Immer warten, bis er abgefahren ist. Erst dann kann man genau sehen, ob die Fahrbahn frei ist." Das ist die erste und eine der wichtigsten Regeln, die Kinder, die ab sofort täglich mit dem Bus zur Schule fahren, beachten müssen. Von Ina Bodenröder

Eindringlich schärfte Busunternehmer Rainer Hüttebräucker den Eltern von Schulanfängern am Dienstagabend ein, ihre Söhne und Töchter auf diese Gefahrenquelle hinzuweisen. 15 Mütter und Väter hatten sich bei ihm zur Schulbusunterweisung angemeldet, ihnen erklärte er ausführlich, was sie den "Buskindern" außerdem mit auf ihren Schulweg geben sollten.

Im Praxistest demonstrierte er an einer Haltestelle, was mit Kindern passiert, die zu nah an der Bordsteinkante stehen. "Der vordere und hintere Überhang des Busses über den Rand des Fußwegs beträgt ungefähr 70 Zentimeter. Wer dort im Schwenkbereich steht, wird umgestoßen oder gerät unter das Auto", mahnte Hüttebräucker.

Auch das Sitzen auf der Bordsteinkante - wenn auch besonders "cool" - sei in diesem Bereich ziemlich gefährlich, ebenso wie der Weitsprung aus dem Bus, wenn er an der Haltestelle zum Stehen komme.

Mit der Einweisung für die Eltern nahm das Busunternehmen die Einführung ins Busfahren für die Schüler an den Grundschulen vorweg, und das aus einem wichtigen Grund: "Wenn wir alle an einem Strang ziehen und den Kindern vermitteln, wie sie sich richtig verhalten, können Unfälle weitestgehend vermieden werden", betonte Rainer Hüttebräucker.

Renate Schneider aus Metzholz hätte sich diese Information schon für ihre Tochter gewünscht, die mittlerweile ins dritte Schuljahr kommt. Die Mutter war damals ziemlich nervös, ob bei der täglichen Fahrt im Bus alles klappt. Heute wird ihr Sohn eingeschult, diesmal hat sie den Hinweis auf die Veranstaltung, die seit vielen Jahren vor Schulbeginn stattfindet, rechtzeitig gelesen. "Ich werde die Schulleiterin in Bennert darauf hinweisen, dass sie die Eltern zukünftiger Erstklässler über dieses Angebot informiert", kündigte sie an. Doch auch andere Grundschulen scheinen diese Information nicht weitergegeben zu haben. Dabei müssen die Eltern schon bei der Anmeldung angeben, ob ihr Kind zukünftig mit dem Bus zur Schule fahren wird.

Quelle: RP
 
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