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Leichlingen
Ferienworkshop: Kinder reisen tanzend um die Welt

Leichlingen: Ferienworkshop: Kinder reisen tanzend um die Welt
Bei ihrem Zwischenstopp in China zeigen sich die Kinder mit kleinen roten Lampions im Haar. FOTO: Uwe Miserius
Leichlingen. In nur einer Woche haben 24 Kinder im Ferienworkshop "Tanz + Schauspiel + Performance" der Musikschule Leichlingen eine eindrucksvolle Präsentation vorbereitet und zum Abschluss auf die Bühne des Bürgerhauses gezaubert: Tanzpädagogin Miriam Pilgram und Choreografin Dagmar Rösch hatten die Kinder auf Weltreise geschickt. Herausgekommen ist ein unterhaltsames Erlebnis von der Eifel bis zu den Indianern in Amerika. Von Ina Bodenröder

Die Geschichte ist nett erzählt: Die "Gruppe rot" ist im Feriencamp in der Eifel. Sehr zur Überraschung der Betreuer, wollen die Kinder abends schnell schlafen - um heimlich nach China zu fliegen, wenn sich die Tür zur Nacht schließt. Im fernen Asien angekommen, werden sie von den anderen Kindern und Jugendlichen als Chinesen mit einem Tanz begrüßt. Sie lernen das Essen mit Stäbchen (gut als Percussion-Einlage zu verwenden), bevor sie nach Australien weiterfliegen. Dort begegnen den Kindern Kängurus - ebenfalls mit viel Bewegung unterhaltsam umgesetzt, und sie besuchen das Opernhaus in Sydney.

Ein Tanz zu spannender Musik im Stil des Phantoms der Oper zeigte einmal mehr, was die Kinder und Jugendlichen zwischen sieben und 14 Jahren in nur einer Woche gelernt hatten. Dann wechselt die Perspektive. Denn nun kam die "Gruppe grün" ins Spiel, ebenfalls im Feriencamp in der Eifel. Sie ärgerten sich über "das blöde Weltreisespiel" der anderen und beschlossen, dass sie das schon lange könnten. Kurzerhand bauten sie sich ein Flugzeug und flogen um die Welt - mit Zwischenstopp in Transsilvanien einschließlich Vampir- und Notlandung in der afrikanischen Sahara mit Tigertanz.

Interessanterweise trafen hier die Roten und die Grünen aufeinander und beschlossen, ihre Reise gemeinsam fortzusetzen. Ziel: Amerika. Dort landeten sie bei den Indianern und bauten gleich eine wichtige Botschaft aus der berühmten Rede des Häuptlings Seattle aus dem Jahr 1855 in ihre Vorstellung ein: "Das ist, was wir wissen: Alles ist miteinander verbunden." Pilgram und Rösch zeigten sich nach der Aufführung begeistert: "Das war toll, es ist alles glatt gelaufen." Begeistert war auch der 13-jährige Jakob Thönes. Obwohl er nur einer von insgesamt zwei Jungen im Ferienworkshop war, hatte er nach eigenem Bekunden "eine tolle Woche" erlebt.

Quelle: RP
 
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