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Leichlingen
Flüchtlinge in Balker Aue - Stadt soll Vorlage nachbessern

Leichlingen. Der Bau eines Containergebäudes für bis zu 100 Flüchtlinge in der Balker Aue bleibt vorerst in der Schwebe. Die große Mehrheit der Politiker im Verkehrsausschuss (IVB) gab der Stadt am Donnerstagabend zwar grünes Licht für die Planung der vermutlich bis zu zwei Millionen Euro teuren Anlage, lehnte eine Freigabe für den Baustart aber ab. Sie kritisierten vor allem "handwerkliche Mängel" der Verwaltungsvorlage, die teilweise inaktuell sei.

SPD und CDU ließen zudem erkennen, dass sie die Konzentration von rund 100 Flüchtlingen an einem einzigen Standort für problematisch halten. Alternative: kleinere Einheiten, verteilt auf zwei oder drei Orte. Favorisiert wird von der Verwaltung das Park- und Grüngelände Balker Aue unweit der Wupper. Hier sprächen unter anderem die "direkte Nähe zu Freizeiteinrichtungen des Jugendzentrums und der Sportanlage sowie fußläufige Einkaufsmöglichkeiten" für eine Ansiedlung.

Für ein Containergebäude an der Walter-Freese-Straße spreche die gute Anbindung an die Innenstadt. Die Nähe zum benachbarten Bolzplatz sei wiederum ein Argument für die Errichtung einer Unterkunft nahe der Verwaltungsnebenstelle Am Schulbusch. Bis zur Ratssitzung am 28. April, 17.30 Uhr, soll die Stadt noch offene Fragen beantworten.

(pec)
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