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Leichlingen
Flüchtlinge: Politik sucht Standort für neue Unterkunft

Leichlingen. Heute soll im Verkehrsausschuss beraten, nächste Woche im Stadtrat ein Beschluss gefasst werden. In sieben Tagen sollen also möglichst Planung und Bau eines Containergebäudes für bis zu 100 Personen in die Wege geleitet sein.

Weiterer Wohnraum für Flüchtlinge ist nach Angaben der Stadt dringend notwendig, unter anderem weil Ende Mai die Notunterkunft auf dem ehemaligen Aldi-Gelände an der Brückenstraße wegfällt. Für die Errichtung der vermutlich rund zwei Millionen Euro teuren Anlage wurden drei mögliche städtische Standorte ins Auge gefasst.

Balker Aue Favorisiert wird von der Verwaltung Park- und Grüngelände unweit der Wupper. Hier sprächen unter anderem die "direkte Nähe zu Freizeiteinrichtungen des Jugendzentrums und der Sportanlage sowie fußläufige Einkaufsmöglichkeiten" für eine Ansiedlung.

Gewerbegebiet Bremsen Für ein Containergebäude an der Walter-Freese-Straße spricht nach Meinung der Stadt die gute Anbindung an die Innenstadt.

Am Schulbusch Die Nähe zum benachbarten Bolzplatz sei ein Argument für die Errichtung einer Unterkunft neben der Verwaltungsnebenstelle. Zudem sei hier Anfang der 90er Jahre bereits ein "Leichtgebäude" errichtet worden, das als Unterkunft für Aus- und Übersiedler gedient habe.

Infrastruktur-, Verkehrs- und Betriebsausschuss heute, 17.30 Uhr, Sitzungssaal des Rathauses.

(rz)
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