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Leichlingen
Flüchtlingsheim auf Aldi-Gelände schließt bald

Leichlingen. Die Übergangs-Unterkunft für Flüchtlinge auf dem ehemaligen IT-Gelände an der Brückenstraße wird aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr schließen. Dies teilte Bürgermeister Frank Steffes gestern auf Anfrage mit. Das Land habe die Mietverträge für alle Einrichtungen dieser Art in den Kommunen gekündigt, berichtete der Stadtchef. NRW verfüge inzwischen über ausreichend eigene Übergangs-Unterkünfte und schalte die Kommunen nicht mehr dazwischen.

Die Regelung in Leichlingen sah allerdings ohnehin vor, das Gelände nur so lange für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen, bis Baurecht für die geplante neue Wohnsiedlung geschaffen ist. Und mit der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs ist für dieses Projekt nunmehr eine weitere Hürde genommen. Der Bebauungsplan "Wohnpark Brückenstraße Süd" ist noch bis 19. Februar im Bauamt der Verwaltungsnebenstelle, Am Schulbusch 16, Zimmer 01, während der Dienststunden ausgelegt. Im Internet ist er zudem unter "www.leichlingen.de/Aktuelle-Bauleitplaene.815.0.html" zum Download eingestellt.

Die Deutsche Reihenhaus AG kann seit dem 3. Dezember 2013 über das ehemalige Aldi-Gelände verfügen. Sie ist deutschlandweit als Bau- und Erschließungsträger für Wohnparks mit Reiheneigenheimen tätig. Ein Schwerpunkt liegt laut Stadt dabei auf kostensparendem Bauen. 37 Reihenhäuser sind denn auch für den Wohnpark vorgesehen.

Das klingt nach drangvoller Enge, doch heißt es in den Unterlagen auch, auf dem Gelände solle ein Gemeinschaftsplatz als Kommunikationsort der Siedlung entstehen. Bei den Häusern gibt es zwei Typen:

- 15 Häuser: Wohnfläche 116 Quadratmeter, zwei Vollgeschosse;

-17 Häuser: Wohnfläche 141 Quadratmeter, zwei Vollgeschosse mit ausgebautem Dachgeschoss.

(peco)
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