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Leichlingen
Gymnasium: ein Fest der Klangfülle

Leichlingen. Sechs Monate Vorbereitungszeit hatten die meisten Schüler des Städtischen Gymnasiums hinter sich, als sie am Freitag beim Weihnachtskonzert in der Aula Am Hammer ihren großen Auftritt hatten. Insgesamt beteiligten sich rund 100 von 1200 Gymnasiasten. Doch nicht alle standen auf der Bühne. Viele sorgten auch für Auf- und Abbau der Musikinstrumente oder verkauften Snacks. Von Gabi Knops-Feiler

Durch den Abend führten Benjamin und Luca. Schüler aus drei Eingangsklassen eröffneten mit einem Weihnachtslieder-Medley. Erst vier Wochen zuvor hatten ihre Proben bei Musiklehrerin Alexandra Visser begonnen. "Jeder gab sein Bestes", fand die Pädagogin, die zum fünften Mal in Folge mit der Gesamtleitung betraut war und zahlreiche Stücke am Klavier begleitete.

Das Programm der ersten Hälfte war ruhiger und getragener. "Merry Christmas Everyone" wünschte Jonathan dem Publikum im voll besetzten Saal mit seinem Saxophon, ehe die Rollen vertauscht wurden und die Zuschauer dem Schüler ein Ständchen zum Geburtstag sangen.

Weihnachtslieder blieben eher selten. Vor allem Pop war angesagt. So auch bei Mika Willemsen, der "Love me again" am Klavier spielte. Dass der junge Mann durchaus Klassik kann, stellte er später mit Beethovens "Mondscheinsonate" unter Beweis. Den Titel "Better in time" von Leona Lewis präsentierte Jill Otterstein, eine Schüler aus dem Musikpraxiskurs Q1, solistisch mit kräftigem Klang. Den Schülern Jonathan Esmaeli, Katharina Huperz, Carolin Mayer, Jose Rosendahl, Frederic Schormair und Laura Zentara, die sich mit "Rather be" (Clean bendit) und "Shake up Christmas" (Train) gleich mehrere schwierige Stücke ausgewählt hatten, gebührte nicht minder große Anerkennung.

Schwungvoller und lauter wurde es nach der Pause. Obwohl: Laut war es ebenfalls zu Beginn. Das Technik-Team hinter dem Bedienpult schwatzte so lange, bis eine Lehrerin schimpfte und die Schüler aufforderte, sich still zu verhalten. Für besondere Klangfülle zum Schlusspunkt sorgten 25 Schüler des Orchesters und Musikpraxiskurses mit der Filmmusik "Star Wars" (John Williams) und "Game of Thrones" (Ramin Djawadi).

Quelle: RP
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