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Leichlingen
Kanu-Trend geht zum Komplettpaket

Leichlingen. Anbieter wie das Leichlinger Unternehmen Wupperkanu greifen den Wunsch nach durchgestylten Ausflugstagen auf. Von Ina Bodenröder

Ob zu Wasser oder zu Land: Die Nachfrage nach Reiseangeboten, bei denen die Teilnehmer an die Hand genommen werden und ihnen der Veranstalter ein komplett organisiertes Erlebnis bietet, ist im Tourismus groß. Egal, ob kleine Gruppen, Jugendliche auf Klassenfahrt oder Mitarbeiter auf Betriebsausflug - auf einen erfahrenen Reiseführer, der durch das ganze Programm führt, setzen viele gerne. Das lässt sich auch auf der derzeit laufenden Wassersportmesse "Boot" in Düsseldorf erfahren.

Anbieter wie das Leichlinger Unternehmen Wupperkanu greifen diesen Trend auf. In diesem Jahr werden die Geschäftsführer Alexander Comes und Barbara Nephuth ihr Programm neben den geführten Kanutouren auf der Wupper deshalb um Fahrradtouren entlang des Flusses erweitern. Wer möchte, kann beides kombinieren und das Bergische Land auf ganz unterschiedlichen Wegen erkunden.

"Viele Teilnehmer sind begeistert von der Oase an der Wupper mitten zwischen Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet", erzählen Comes und Nephuth. Diese Art des Naturtourismus, der Menschen aus einem Umkreis von rund 100 Kilometern ins Bergische locke, sei äußerst beliebt.

Hoch sind die Auflagen zum Erhalt des Ökosystems, unter denen die Wupper überhaupt nur befahren werden darf. "Alle Mitarbeiter brauchen einen Ökoführerschein und werden von der Biologischen Station Mittlere Wupper ausgebildet", sagt Alexander Comes. Dieser Anspruch an die Qualität der Betreuer sei deutschlandweit einzigartig.

Er sensibilisiert aber offensichtlich auch für die Besonderheiten der Wupper und ihrer Umgebung, die über große Strecken zwischen Wuppertal und Opladen geschütztes Flora-Fauna-Habitat-Gebiet ist und zudem eine Vielzahl von interessanten Ausflugszielen bietet.

"Es gibt rechts und links des Flusses so viel zu entdecken, zum Beispiel die verschiedenen Schleiferkotten oder das Straßenbahnmuseum in Wuppertal-Kohlfurth, aber auch Tiere und Pflanzen in und am Fluss", sagt Barbara Nephuth. Das Bergische Land mit dem Fahrrad und dem Kanu zu erleben, eröffnet daher noch einmal ganz neue Perspektiven. Wem die Wupper zu idyllisch ist, der kann indes auf den Rhein ausweichen. In Rafting-Booten für bis zu 15 Personen geht's mit dem Leichlinger Anbieter seit vergangenem Jahr über Deutschlands größten Fluss vorbei an Düsseldorf, Köln oder Bonn, wahlweise mit Blick auf den Landtag, den Dom oder auf Weinberge.

Auch dieses Ausflugsangebot spricht vor allem Menschen an, die sich bei ihrem Erlebnis in der Gruppe alles aus einer Hand organisiert wünschen.

Quelle: RP
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