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Leichlingen
Leere Becken bei der Freibad-Eröffnung

Leichlingen. Das Wasser war ruhig, nur vereinzelt entstanden kreisförmige Wellen, wenn ein Regentropfen in das frisch gefüllte Schwimmbecken fiel. Denn auch, wenn am Sonntag die Freibadsaison begann, traute sich im Blütenbad kaum jemand vom Innenbecken nach draußen. Der stellvertretende Badleiter Daniel Babbel hatte zur Eröffnung lediglich zehn Badegäste zu beaufsichtigen. Angesichts der verhaltenen Nachfrage schloss er den Außenbereich mittags wieder.

Die große Temperaturanzeige im Bad wirkte wohl abschreckend. Sie zeigte elf Grad. "Es waren neun, als ich ins Wasser gegangen bin", sagte Angelika Adler. Die 55-Jährige traute sich nach draußen. "Ich mag die Ruhe und das Vogelgezwitscher", erklärte sie. Seit 2008 mache sie Wasseraerobic - möglichst draußen. "Diesmal musste ich mich richtig zwingen, ins Wasser zu gehen, aber es hat sich gelohnt", betonte die Leichlingerin.

Babbel wünscht sich für die kommenden Wochen besseres Wetter. "In der langen Hitzeperiode letzten Sommer hatten wir am Tag bis zu 2000 Gäste", berichtete er. "Es ist schade, dass wir die Sommertage Anfang des Monats verpasst haben, aber es kommen sicher noch ein paar." Das Schwimmbad, dessen Becken über den Winter gestrichen wurden, habe sich dieses Jahr den Öffnungszeiten anderer Bäder angepasst. Zwei knöchelhohe Becken sind noch mit Flatterband abgesperrt. "Renovierungen der Durchschreitebecken machen wir bei laufendem Betrieb", erklärte Babbel.

(sims)
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