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Wegen Sicherheitsmängeln
Hallenbad in Leichlingen muss schließen

Leichlingen. Das Leichlinger Hallenbad soll zu Beginn der kommenden Freibadsaison geschlossen werden. Die Kosten für eine kurzfristige Instandsetzung werden auf rund 500.000 Euro geschätzt.

Die Bauarbeiten würden im Idealfall mindestens sechs Monate andauern. Der Aufsichtsrat der Leichlinger Bäderbetriebs- und Beteiligungsgesellschaft (LBB) wurde in nicht öffentlicher Sitzung von der Geschäftsführung über die drohende Schließung informiert.

Die SPD schlug jetzt umgehend Alarm und beantragte eine Sondersitzung des Stadtrats: "Aus unserer Sicht ist es jetzt unausweichlich, endlich die Voraussetzungen für eine gesicherte Zukunft des Hallen- und Freibades zu schaffen und eine vollständige Schließung zu verhindern", betonte Fraktionschef Matthias Ebecke. "Das erwarten die Mitarbeiter, die Schüler, die dort schwimmen lernen wollen, der aktive Schwimmverein, die DLRG, der Förderverein und natürlich auch die Bürger."

Die SPD-Aufsichtsratsmitglieder sowie der ehemalige Bäder-Geschäftsführer Ernst Müller hatten seit vielen Monaten in fast jeder Aufsichtsratssitzung vor einer Schließung gewarnt und auf eine Entscheidung gedrängt.

(pec)
 
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