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Leichlingen
Leichlingen wird 140 neue Flüchtlinge aufnehmen

Leichlingen. Der Künstlerwettbewerb zur Gestaltung eines Denkmals am Leichlinger Bahnhof anlässlich des dortigen Bombenangriffs im Jahr 1944 läuft noch bis zum 26. Oktober. Der Rat hat sich am Mittwoch auf diese Zeitschiene verständigt, da die für die Errichtung des Denkmals in den Haushalt eingestellten investiven Gelder in 2016 abgerufen werden sollen.

Einen "passenden wie angemessenen Gestaltungsvorschlag aus den künstlerischen Vorschlägen" wird eine Jury mit Vertretern der Verwaltung und der Politik küren. Von "einer zu komplexen Entscheidungsfindung" soll abgesehen werden, so dass auch die Umsetzung noch in 2016 eingeleitet werden kann.

Das Denkmal wird an den Bombenangriff auf den Bahnhof vom 4. Oktober 1944 erinnern und den zivilen Opfern des Zweiten Weltkriegs ein Gesicht geben. Außerdem soll es die Geschehnisse dieses Datums im historischen Kontext darstellen.

Ebenfalls in der Sitzung am Mittwoch hat Fachbereichsleiter Ingolf Bergerhoff die Ratsmitglieder informiert, dass Leichlingen in Kürze 140 weitere Flüchtlinge aufnehmen muss. Da die Container in der Balker Aue erst im April des nächsten Jahres bezugsfertig sein werden und die städtischen Flüchtlingsunterkünfte seit langem voll belegt sind, muss die Stadtverwaltung dafür weiteren Wohnraum anmieten. Vor diesem Hintergrund wurde auch ein Antrag des Linken-Politikers Klaus Reuschel-Schwitalla abgelehnt: Er wollte, dass die Stadt an Bundesregierung und Land schreibt mit dem Ziel, Leichlingen ein angemessenes Kontingent von geflüchteten Menschen, die sich in griechischen Lagern befinden, zuzuweisen.

(inbo)
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