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Leichlingen
Linke hält trotz alter Mitteilung an ihrem Vorwurf fest

Leichlingen. Die Linke im Leichlinger Stadtrat hält an ihrem Vorwurf fest, die Situation für Flüchtlinge und Asylbewerber in Leichlingen sei heute "weiterhin menschenunwürdig" - auch wenn die Pressemitteilung, die sie jetzt dazu verschickt hatte, beinahe ein Jahr alt ist. Die Partei hatte die alte Medien-Information versehentlich an die Nachricht zur Wahl ihres neuen Ortsverbandsvorsitzenden angehängt.

Darin heißt es unter anderem: "Übervolle, heruntergekommene Wohnheime, oft jahrelange Wartezeiten auf Behandlung der Asylanträge, keine Arbeit und Freizeitangebote, das ist die Realität für unsere neuen Mitbürger. Kaum Kontakte zur Leichlinger Bevölkerung, sowie Ausgrenzung und Anfeindungen auf der Straße machen den Asylbewerbern zusätzlich das Leben schwer. Es fehlt an Organisation und Koordination der hilfsbereiten Initiativen und Bürger, vorhandene Hilfsbereitschaft wird nicht genutzt."

"Diese Vorwürfe gelten heute noch genauso wie damals", behauptete Linken-Ratsherr Klaus Reuschel-Schwitalla gestern im Gespräch mit unserer Redaktion.

Leichlingens Bürgermeister Frank Steffes hatte die Anschuldigungen dagegen klar zurückgewiesen. Unter anderem machte der Stadtchef deutlich, dass "wir als Stadt keine Asylanträge bearbeiten".

(pec)
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