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Leichlingen
Pikrinsäure-Fund: Kampfmittelräumdienst rückt an

Leichlingen: Pikrinsäure-Fund: Kampfmittelräumdienst rückt an
Die Feuerwehr beim Einsatz wegen der gefährlichen Chemikalie. FOTO: Uwe Miserius
Leichlingen. Der Fund einer gefährlichen Substanz hat am Donnerstagnachmittag die Leichlinger Feuerwehr und den Kampfmittelräumdienst auf den Plan gerufen. Die Chemikalie lagert dort vermutlich seit 20 Jahren. 

Die Feuerwehr war nach ihrer Alarmierung um 16.25 Uhr als Erste am Einsatzort an der Julius-Kronenberg-Straße, sie forderte kurz darauf die Kampfmittel-Experten an, da sie davon ausging, dass es sich bei der Substanz um Pikrinsäure handelt. 300 Gramm davon sollen bei Aufräumarbeiten in einem Lager gefunden worden sein. Schätzungen zufolge könnte die Behälter dort bereits seit mehr als 20 Jahren gestanden haben.

Die Chemikalie, die unter Wasser gelagert ungefährlich, aber trockengefallen hochexplosiv ist, wurde unter anderem im Ersten Weltkrieg als Sprengstoff, später zum Färben verwendet. Evakuierung wurden in Leichlingen zunächst nicht vorgenommen.

 
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