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Rückblick
Politik fragt Bürger zur Innenstadt

Rückblick: Politik fragt Bürger zur Innenstadt
Auszählung: Tausende von Leichlingern beteiligten sich an der Bürgerbefragung zur künftigen Innenstadtgestaltung. FOTO: Uwe Miserius
Leichlingen. Alle Leichlinger ab 16 Jahren werden schriftlich, wie bei einer Briefwahl befragt, ob einer der beiden Stadtparks bebaut werden darf und am Wupperufer dafür ein Grünzug entsteht oder ob der Kaufpark an der Neukirchener Straße aufs Tankstellen-Grundstück erweitert wird. Am 15. November wird das Ergebnis: 11.457 Einwohner haben mitgemacht. Für Variante B (die Erweiterung des Supermarkts auf dem Wuppergrundstück und den Erhalt beider Stadtparks) haben 52,4 Prozent gestimmt (5910 Wahlberechtigte).

Für Variante A (den Abbruch von Kaufpark und Tankstelle, eine Bebauung im Stadtpark und eine Grünanlage am Wupperufer) gibt es 46,6 Prozent (5265). Das geforderte Quorum von mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten (4758) ist klar erfüllt worden. Als nächste Schritte nach der getroffenen Standortentscheidung nennt Bürgermeister Frank Steffes die Erstellung eines gesamtstädtischen Verkehrskonzeptes sowie die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes "IHK 2.0".

Daran sollten Bürger, Einzelhändler, Grundstückseigentümer und Vereine erneut beteiligt werden. Da das Quorum für Variante B erreicht wurde, hat der Rat sich bereits selbst per Beschluss die Bindung auferlegt und das Abstimmungsergebnis als für sich verpflichtend anerkannt.

Für Januar ist eine Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (ASW) vorgesehen, in der das Thema Innenstadtentwicklung und die weitere Vorgehensweise auf der Agenda steht. Investor und Grundstückseigentümer (Kaufpark und Tankstelle) Philipp Kiefer ist über das Ergebnis der Befragung enttäuscht.

(gt)
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