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Leichlingen
Preise für Baugründstücke steigen weiter an

Leichlingen. Immobilien in Leichlingen und der Region sind begehrt. Dies ist ein Ergebnis des Grundstücksmarktberichts 2015 für den Rheinisch Bergischen Kreis (gilt nicht für Bergisch Gladbach). Demnach stieg die Zahl der Verkäufe von 2110 auf 2214, die Umsätze legten von 369 auf 379 Millionen Euro zu.

Bei den Baugrundstücken belegte Leichlingen mit 41 Verkäufen Platz zwei im Kreis. Nur in Kürten (50) waren es mehr. Während dort die ohnehin recht günstigen Preise unverändert blieben (im Durchschnitt 200 Euro pro Quadratmeter), stiegen die Preise in den übrigen Kommunen um rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für Leichlingen ermittelte der Gutachterausschuss einen Preis von 330 Euro/m2. Tiefer in die Tasche mussten nur angehende "Häuslebauer" in Rösrath greifen (340 Euro). Von den insgesamt 834 Ein- und Zweifamilienhäusern, die im vorigen Jahr im Kreisgebiet den Besitzer wechselten (im Jahr 2014 waren 817), entfielen 133 auf das Leichlinger Stadtgebiet. In dieser Rubrik war Wermelskirchen (171) Spitzenreiter. Einen enormen Anstieg gab es bei den Verkäufen von Eigentumswohnungen. Ihre Zahl wuchs um rund 20 Prozent. Bei neuen Wohnungen werden kreisweit im Schnitt 2750 Euro pro Quadratmeter fällig.

Im Zuge ihres Gutachtens stellten die Fachleute auch fest, dass die Leichlinger ihrer Stadt sehr verbunden sind: So lebten 60 Prozent von den 188 privaten Käufern einer Wohnung oder eines Grundstücks bereits zuvor in der Blütenstadt. Treuer sind im Kreis nur die Wermelskirchener ihrer Stadt (287 Verkäufe/65 Prozent). Sieben Prozent der Käufer von Immobilien im Kreis kamen aus Leverkusen, neun Prozent aus Köln.

(rz)
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