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Leichlingen
Premiere im Gymnasium: "Oha, eine Leiche!"

Leichlingen. Gleich mehrere Ermittler von Rang und Namen lösen heute und morgen auf der Bühne einen Kriminalfall. Von Ina Bodenröder

Ist das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Gestern hatte die Theater-AG am Leichlinger Gymnasium Generalprobe, dabei lief es schon ziemlich gut. Heute Abend feiert sie Premiere der Kriminalkomödie "Oha, eine Leiche!" von Peter Förster. Schüler der Jahrgangsstufen 5, 6 und 8 haben das Werk seit Herbst 2015 einstudiert und bringen es in der Aula des Gymnasiums auf die Bühne. Spielleiter Klaus Meyer-Stoll jedenfalls war gestern sehr angetan von den Schauspielern: "Sie sind alle total bei der Sache. Ich hatte noch nie eine so engagierte Truppe wie diese", lobte der Lehrer. Mit den jungen Jahrgängen arbeitet er in der Theater-AG zum ersten Mal. Bislang waren Akteure erst ab Klasse 8 dabei.

Die Handlung des Krimis ist schnell erzählt: Ein wertvolles Gemälde wird aus einem Londoner Museum gestohlen. Der berühmte Detektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson begeben sich auf die Suche. Die Pension "Dead Body Inn" an der englischen Westküste ist der Zufluchtsort des Diebespaares Harriet und Henry und zufällig auch das Urlaubsziel von Miss Jane Marple, die schon manchen Kriminalfall aufgeklärt hat. Das Ganovenpaar Jim und Jackie, das seinen Anteil an der Beute retten will, begibt sich ebenfalls auf die Suche nach den flüchtigen Komplizen.

Als sich ein Blutfleck findet, ermittelt auch Hercule Poirot, der belgische Meisterdetektiv. Er unterstützt die Kriminalpolizei, die mit Chefinspektor Japp und Inspektor Todd zwei Profis entsendet. Die junge Reporterin Barbara Harrington, die eigentlich nur die Pensionen der Gegend vorstellen möchte, wittert ihre Karrierechance, als sich Mordgerüchte verbreiten.

In der Pension halten sich weitere Gäste auf: die geheimnisvolle Lady Rustonbury und ein Schmetterlingsforscher, der vorgibt, nur wegen seiner geliebten Falter an die Westküste gereist zu sein. Und welche Rolle spielt das Hotelpersonal in diesem Fall?

Diese und alle anderen Fragen werden im Laufe des Abends geklärt. Für das Bühnenbild, die Kostüme und Requisiten haben die Mitglieder der Theater-AG selbst gesorgt. Die Technik-AG kümmert sich um Ton und Beleuchtung. Klaus Meyer-Stoll wird von den Referendarinnen Judith Hesse und Svenja Knittel unterstützt. Das Stück wird heute und morgen jeweils um 19 Uhr aufgeführt, Einlass ist bereits um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Quelle: RP
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