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Leichlingen
Ratsherr Ebecke rechnet mit guten Regionale-Chancen

Leichlingen. Konkret sollte es diesmal werden, was der Rheinisch-Bergische, der Oberbergische und der Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam auf die Beine stellen wollen. Am Mittwoch trafen sich Vertreter der drei Kreise und seiner zugehörigen Kommunen zu einer Arbeitskonferenz im Rösrather Schloss Eulenbroich, um ihre Bewerbung als "Bergisches Rheinland" zur Regionale 2022/2025 weiter voranzutreiben. Von Ina Bodenröder

"Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Zukunftsfragen ist es Ziel der neuen Regionale, für das "stadtLand" des Bergischen Rheinlands die Lebensqualität nachhaltig zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu steigern", hatte es bereits zu Beginn des Projektes Anfang des Monats in einer Erklärung der drei Landkreise geheißen.

Allein, sehr konkret fiel die Diskussion auch diesmal überwiegend nicht aus - für manche ein Nachteil, für Leichlingen vielleicht ein Vorteil. Denn Matthias Ebecke, SPD-Fraktionschef im Leichlinger Rat, nahm über seine Kreistagsfraktion an der Konferenz teil und hatte sich speziell auf den Themenschwerpunkt "Wohnen, Leben und Arbeiten" vorbereitet. "Wir haben in Leichlingen das Eicherhofsfeld und Flächen am Wallgraben in städtischen Besitz. Dort könnte man das Thema ,innovatives, ökologisches, gemeinsames Wohnen' sehr gut unterbringen", erläuterte Ebecke auf der Konferenz den anderen Teilnehmern.

Für das Thema "Arbeiten" hatte er die Flächen am Further Weg und am Stockberg im Visier. Hier sieht er die Möglichkeit, mit modernen Breitbandverbindungen innovative Projekte auch für schwierige Flächen und Lagen über die Regionale anzustoßen. "Wir werden nun einen Antrag im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung und im Rat stellen, dass sich Leichlingen mit diesen Projekten an der Regionale beteiligt", kündigte Matthias Ebecke an.

Aufgrund der eher geringen Zahl von Vorschlägen anderer Kommunen rechne er sich gute Chancen aus, dass Leichlingen mit den Projekten berücksichtigt werde. Dass die Vorhaben die ohnehin knappen Personalressourcen der Stadt zu sehr belasten und von anderen wichtigen Projekten abhalten könnten, befürchtet er nicht. "Ganz das Gegenteil ist der Fall. Innovative Projekte lassen sich im Tagesgeschäft eher schlecht unterbringen. Wenn wir die Regionale als starke Schulter und Unterstützer hätten, würde uns das viel mehr nach vorne bringen", sagte der Ratsherr.

Die Bewerbung der drei Kreise muss bis spätestens 9. Dezember 2016 beim Land eingereicht werden. Die Entscheidung über die Vergabe der Regionalen erfolgt im Frühjahr 2017 durch eine Fachjury des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle: RP
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