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Leverkusen
Rauchmelder verhindert größeren Brand

Leverkusen. Schrecksekunde gestern Morgen in der Straße An der Wupper: Gegen halb 11 Uhr hörte eine Mieterin einen Rauchmelder aus der Nachbarwohnung laut anschlagen. Von Peter Clement

Sie zögerte keine Sekunde und rief sofort den die Feuerwehrnotruf 112. Die Wehrleute öffneten nach ihrem Eintreffen wenige Minuten später die inzwischen stark verrauchte Wohnung und gingen mit einem Trupp unter Atemschutz vorsichtig in die Räume. Als Brandursache konnte schnell verkohltes Essen auf einem Herd ausgemacht werden. Die Feuerwehr brachte den Topf ins Freie und lüftete die Wohnung.

Wenig später kam die Mieterin zurück - und war erleichtert, welches Glück sie gehabt hatte.

Dass der Einbau des Rauchmelders Schlimmeres verhindert hatte, stand für sie ebenso wie für die Feuerwehr völlig außer Frage. Ab dem 1.Januar kommenden Jahres sind Rauchmelder Pflicht in jeder Wohnung sowie in jedem einzelnen Haus.

Aktuell ist in Deutschland die Verpflichtung zur Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern, wie sie im Fachjargon genannt werden, in der jeweiligen Landesbauordnung der einzelnen Bundesländer geregelt.

Derzeit haben 15 von 16 Ländern die Ausstattung für "Neubauten und umfangreiche Umbauten" gesetzlich festgelegt. Einheitlich ist dabei, dass Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchmelder haben müssen.

Eine zusätzliche Montage in Wohnzimmern und Küchen sei wünschenswert, heißt es in Nordrhein Westfalen - dies ist aber nicht verpflichtend.

Ein einfacher Rauchmelder kostet in der Regel zwischen 12 und 30 Euro. Die Erstinstallation in der Wohnung muss der Eigentümer leisten. Instandhaltung und Batteriewechsel obliegen jeweils dem Mieter.

Quelle: RP
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