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Leichlingen
Roderbirken: Stadt könnte Wohnheim im Februar kaufen

Leichlingen. Die Stadt Leichlingen beabsichtigt, das ehemalige Schwesternwohnheim auf dem Gelände der Klinik Roderbirken bis Februar kommenden Jahres zu kaufen, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Dies stellte Wolfgang Kalsky, Leiter der städtischen Gebäudewirtschaft, gestern Abend im Fachausschuss IVB (Infrastruktur, Verkehr, Betriebsausschuss) in Aussicht. Zurzeit seien die Energieversorgungs-Unternehmen damit beschäftigt, zu prüfen, wo und inwieweit neue Leitungen verlegt werden müssen.

Parallel dazu bereiten städtische Verwaltung´s-Experten den Kaufvertrag vor. Um den Erwerb des Geländes und Gebäudes hatte es ein wochenlanges Hin und her gegeben, weil der Besitzer, die deutsche Rentenversicherung Rheinland, eigentlich den Abriss der leer stehenden Anlage in die Wege geleitet hatte. Durch öffentlichen Druck sowie die Vermittlung der Landesregierung hatte sich die Stadt mit der Rentenversicherung jedoch schließlich geeinigt.

Der Stadtrat muss dem Projekt allerdings noch zustimmen - und das ist nicht ganz unkompliziert, weil bislang ja noch kein Haushaltsbeschluss gefasst worden ist, der die Finanzierung absichert. Dies, so stellte Kalsky in Aussicht, sei jedoch kein unüberwindliches Hindernis. Man könne bei einem kleineren Gebäude schon mit der Sanierung anfangen.

(inbo)
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