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Leichlingen
Schnäppchen? 37 Reihenhäuser auf dem alten Aldi-Gelände

Leichlingen: Schnäppchen? 37 Reihenhäuser auf dem alten Aldi-Gelände
Mehmet Beytekin (2.v.l.) von der Deutsche Reihenhaus AG, erläuterte im Ratssaal die Grundzüge des Wohnprojekts. FOTO: ralph matzerath
Leichlingen. Die Stadtverwaltung hat am Dienstag frühzeitig die Öffentlichkeit an der Entwicklung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes V10 "Wohnpark Brückenstraße Süd" beteiligt. Von Ina Bodenröder

Auf dem ehemaligen Gelände des Discounters Aldi will die Deutsche Reihenhaus AG demnach 37 Reiheneigenheime in fünf Gebäudezeilen samt Gemeinschaftsparkplätzen, Garagen und Technikzentrale mit Blockheizkraftwerk errichten.

Die Immobilien - alternativ mit 116 oder 141 Quadratmetern Wohnfläche und ohne Keller - sollen vor allem Interessenten im niedrigen Preissegment ansprechen.

"Die Reihenhäuser werden voraussichtlich für 160 000 bis 240 000 Euro zum Kauf angeboten", sagte Stadtplaner Mehmet Beytekin von der Deutsche Reihenhaus AG. Errichtet werden sie auf 120 bis 200 Quadratmeter großen Grundstücken, die Autostellplätze - pro Hauseigentümer voraussichtlich zwei - kommen dazu.

Verabschiedet der Stadtrat den Bebauungsplan ohne weitere Verzögerungen bis März 2016, könnten schon ein Jahr später die ersten Hauseigentümer in den Wohnpark einziehen. Da sich die Bedenken, die Teilnehmer der Veranstaltung zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rathaus äußerten, nicht als äußerst kontrovers oder kritisch erwiesen, steht dem möglicherweise nicht allzu viel im Wege.

Größter Kritikpunkt war die Tatsache, dass das Planungsbüro atelier stadt & haus, das für die Deutsche Reihenhaus AG den Bebauungsplan entwickelt, bislang Parkraum für das neue Wohngebiet auch auf der Brückenstraße und auf dem Haus-Vorster-Weg einkalkuliert.

Anwohner der Straße Am Stoß und der Otto-Schell-Straße empfahlen dringend, diese ohnehin oftmals zugeparkten Stellflächen aus den Planungen zu streichen. Fraglich war für einige Anwohner auch, ob die Brückenstraße noch mehr Verkehr durch das neue Wohngebiet verkraften könne. "Da wir dort vorher einen Discounter mit dem entsprechenden Kundenverkehr hatten, sind wir der Meinung, dass der Umsatz an Autos durch die Wohnsiedlung nun eher geringer wird", sagte Helge Mehrtens vom städtischen Bauamt.

Einem Anwohner der nördlich gelegenen Otto-Schell-Straße sagte sie zudem zu, den potenziellen Schattenwurf der neuen Häuser auf die bestehenden Nachbargebäude überprüfen zu lassen.

Quelle: RP
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