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Leichlingen
Schützen feiern 25 Jahre Landesleistungszentrum

Leichlingen. Dass sie aus einer Not eine Tugend machen können, haben Rheinischer Schützenbund und SV Trompete vor einem Vierteljahrhundert unter Beweis gestellt. Damals musste die Anlage des Leichlinger Schießsportvereins dem Autobahn-Ausbau weichen. Also wurde ein Ersatzbau gebaut, der den Namen Ersatzbau nicht verdient. Denn die Anlage mit 35 Bahnen war damals landesweit ein Novum und wurde vor 25 Jahren als Landesleistungszentrum für Sportschießen anerkannt.

Diese Jubiläum wurde nun gebührend gefeiert. Der Einladung in die Räume des SV Trompete folgten zahlreiche Gäste: aus Politik, Sport, Verbänden und Vereinen. In die Feierstimmung mischte sich punktuell auch Wehmut. Denn Karl Krapp, langjähriger Vorsitzender des SV, wurde als Stützpunktleiter verabschiedet: mit Geschenken, Präsentkorb sowie vielen lobenden und dankenden Worten für 25 Jahre unermüdlichen Einsatz.

Der Präsident des Rheinischen Schützenbundes, Willi Palm, lobte in seiner Rede die damaligen Bau-Pläne genau wie die Gegenwart. Etwa, dass gute Trainingsarbeit in Leichlingen Top-Schützen wie Olympia-Teilnehmerin Jessica Mager hervorgebracht hat. Bürgermeister Frank Steffes hob unter anderem hervor, dass auf der Anlage erst kürzlich elektronische Messanlagen installiert worden seien und hier alle olympischen Disziplinen ausgerichtet werden können. Apropos Olympia: Bei den Spielen im Sommer in Rio de Janeiro haben die deutschen Schützen die zweitbeste Bilanz aller teilnehmenden Nationen, erinnerte Gisela Hinnemann vom NRW-Sportbund. Allerdings stammte keiner der Medaillengewinner aus NRW. Es bleiben den Schützen in Leichlingen also für die Zukunft noch hohe Ziele.

(rz)
 
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