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Leichlingen
Schule Flamerscheid ist saniert

Leichlingen. Im Flur riecht es noch ganz frisch, die Wände sind weiß gestrichen, die Böden aufgearbeitet. Im Eingang steht der alte Zimmerbrunnen, auf dessen Rand seit je her ein Frosch sitzt und jetzt sogar wieder frisches Wasser spuckt. Die Schüler und Lehrer der Grundschule Flamerscheid füllen ihre Räume und die Turnhalle längst wieder mit Leben, sind im August aus den Provisorien der vergangenen Monate in ihre Klassenzimmer zurückgezogen. Von Ina Bodenröder

Nun ist die Sanierung der Sporthalle und des Klassentraktes endgültig abgeschlossen. 1,45 Millionen Euro hat die Stadt investiert, das Gebäude energetisch und brandschutztechnisch auf aktuellen Stand gebracht und es mit Aufzuganlage und Zugangsrampen barrierefrei gestaltet. Drei Klassenräume haben nun eine Akustikdecke, in einen wurde zusätzlich eine Anlage für Hörgeschädigte eingebaut.

Den größten Entwicklungssprung aber hat die Sporthalle gemacht. Zuvor dunkel, feucht und mit einem Boden, auf dem die Sportler Wellenreiten üben konnten, ist sie nun durch große durchsichtige Glasfenster lichtdurchströmt. Die alte Lüftungsanlage ist einer Deckenstrahlheizung gewichen, Elektrik und Beleuchtung in den Umkleiden sind neu. "Besonders gut gefällt mir, dass wir jetzt höhenverstellbare Basketballkörbe für die Kinder haben", sagt Schulleiterin Birgit Jürgens.

In den Klassenzimmern sind ihr die Details wichtig, die das Unterrichten erleichtern. "Da wir immer häufiger elektronische Medien einsetzen, sind wir über die modernen Elektroinstallationen sehr froh", erzählt Jürgens. Früher seien in jedem Raum nur zwei Steckdosen gewesen, das habe man nun geändert, bestätigt auch Jürgen Kalski, Leiter der zuständigen städtischen Gebäudewirtschaft.

Die Gesamtsanierung der Schule hat sein Mitarbeiter Mike Steininger geleitet. "Wir haben hier eine sehr gute alte Bausubstanz in die Gegenwart geholt", beschreibt er die umfangreichen Arbeiten, bei der neben den Innenarbeiten auch die Fassade mit einem mineralischen Kratzputz versehen wurde. Da die Klassenzimmer des Baus aus dem Jahr 1950 sehr groß gewesen seien, habe man die Gelegenheit genutzt, durch eine neue Aufteilung einen zusätzlichen Raum unter anderem für die Musikschule zu gewinnen. Einziger Wermutstropfen: Klettergerüst und Schaukeln hinter der Sporthalle dürfen nicht mehr bespielt werden, weil sie nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechen. Dieser Umbau folgt allerdings frühestens im nächsten Jahr.

Quelle: RP
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