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Leichlingen
Sekundarschule verzaubert mit ihrem ersten eigenen Musical

Leichlingen: Sekundarschule verzaubert mit ihrem ersten eigenen Musical
Die Schüler tauchten in die Welt von Disney ein. Hier eine Szene aus dem Film "Die Eiskönigin" mit Schneemann Olaf (Mitte). FOTO: Sekundarschule
Leichlingen. Die jungen Leute strahlten und das Publikum war begeistert. 75 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6 und 7 hatten das erste Musical der seit zwei Jahren bestehenden Sekundarschule Leichlingen aufgeführt. "Wir sind stolz auf euch und darauf, dass ihr das geschafft habt", lobten Franziska Gläsmann und Katharina Klause als verantwortliche Pädagoginnen auf der Bühne in der Aula Am Hammer: "Wir haben größte Bewunderung für euch und euren engagierten Einsatz." Die Idee zu dieser Aufführung entstand Monate zuvor, nach einer Führung durch den "Musical Dome" in Köln. Die Schüler waren derart betört, dass sie selbst ein Musical entwickeln wollten. Also schrieben Gläsmann und Klause eine Geschichte. Sie dreht sich um Charly und Oskar, ein Geschwisterpaar, das wie durch Zauberhand in die Welt von Walt Disney gezogen wird. Erst landen sie in der Savanne, der Heimat von Simba, dem König der Löwen. Dort lernen sie die Philosophie des Lebens und den Spruch "Hakuna Matata" kennen, der umgangssprachlich so viel bedeutet wie: "Alles in bester Ordnung". Nächste Station ist der Dschungel, wo sie auf Balu, den Bären treffen, der gerade versucht, dem Menschenkind Mogli zu erklären, wie Bären kämpfen. Zuletzt sind Charly und Oskar in der Welt der Eiskönigin Elsa, die um Hilfe bittet, ihr Volk aus der eisigen Kälte zu befreien. Von Gabi Knops-Feiler

Weil zum Musical Lieder gehören, gab es die passenden Stücke dazu. Obendrein präsentierten die Jugendlichen - unter ihnen 18 Hauptdarsteller - eine von Giulia Hohmann einstudierte Choreografie zum Titel "Jungle Drum". Seit Ende der Sommerferien wurde mehrmals wöchentlich an dem Stück geprobt. Auch die Kostüme wurden zum Teil von den Kindern selbst genäht. "Trotz der kurzen Vorlauf- und Probenzeit, vieler Hürden und verschiedener Hindernisse, ließ ihr Ehrgeiz nicht nach", unterstrich Gläsmann nach der Vorstellung. Zuschauerin Marion Blankenagel aus Leverkusen, deren Nichte Lea eine Hauptrolle spielte, war jedenfalls voll des Lobes: "Es ist toll, was die Kinder da geleistet haben. Man merkte, dass sie großen Spaß hatten." Groß war auch die Erleichterung sofort nach der Präsentation. Doch kurze Zeit später sagten Gläsmann und Klause bereits: "Wir können uns vorstellen, dass wir in dieser Richtung weiter arbeiten."

Quelle: RP
 
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