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Leichlingen
Sperberstraße nach zehn Monaten wieder frei

Leichlingen. Leichlingens ärgerlichste Baustelle hat seit Oktober 2016 die Straße blockiert. Jetzt ist sie weg. Endlich. Von Peter Clement

Eigentlich durfte der Verkehr ja schon Montag wieder fließen. Doch so richtig ins Bewusstsein der Anlieger ist die Freigabe der Sperberstraße wohl erst gestern gedrungen. Immerhin sind zehn Monate vergangen, seitdem die Fahrbahn seinerzeit gesperrt worden war. Dass da gestern der ein oder andere noch skeptisch nachfragte, ob die Straße denn jetzt wirklich dauerhaft wieder befahren werden könne - wer will es verdenken?

Bürgermeister Frank Steffes ganz sicher nicht. Auch ihn hat die Baustelle so manchen Nerv gekostet, aber es sei nun mal eine ganz schwierige, ja sogar gefährliche Bodenbeschaffenheit, mit der man es zu tun gehabt habe, sagt er. Bei einer Spülung für Telekommunikations-Kabel war ein Teil der Straße abgerutscht, ein tiefes Loch entstand. Steffes erinnerte gestern noch einmal daran, dass die Stadt für die Verfüllung des Lochs eine Spezialfirma per internationaler Ausschreibung habe suchen müssen. Und diese Fachfirmen gebe es nun einmal nicht an jeder Ecke.

Allen Erläuterungen zum Trotz: Die Baustelle war immer wieder Gegenstand teils massiver Anwohnerproteste. Erst im Juli diesen Jahres hatten wütende Nachbarn mit selbst bedruckten Din-A 4-Blättern die Absperrung "geschmückt". Die Wut, die auf dem Papier in Worte gefasst wurde, richtet sich gegen die Stadtverwaltung und deren Chef: "Ruhezone Tiefbauamt" war dort zu lesen, ein anderes Blatt nannte die Baustelle das "Steffes-Biotop".

Ich bin froh das alles vorbei ist, sagte der Stadtchef gestern in Bezug auf die Baustelle. Aber ob es noch andere Stellen im Stadtgebiet gebe die ähnlich problematische Bodenverhältnisse aufweisen - das könne niemand genau sagen.

Quelle: RP
 
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