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Leichlingen
Stadtparkschützer fordern Charakter von den Verlierern

Leichlingen. Die Bürgerinitiative "Rettet die Stadtparks" hat alle Beteiligten an der Innenstadtentwicklungs-Debatte aufgefordert, sich ab sofort an einem Runden Tisch zu beteiligen.

Die Berichterstattung zum Ergebnis der Bürgerbefragung habe gezeigt, wie schwer es sei, "als Verlierer Charakter zu zeigen, also ein guter Verlierer zu sein", schreiben die Stadtparkschützer in einer Stellungnahme.

Viel einfacher sei es natürlich, den Sieg der Andersdenkenden kleinzureden und so zu tun, als ob die Stadt nun kaum Handlungsmöglichkeiten habe: "Dabei hat das Bauamt doch die letzte Entscheidung", heißt es in dem Schreiben unter anderem: "Wir, die ,Stadtparkschützer', sind der Meinung, nun sei der richtige Zeitpunkt gekommen, gemeinsam zu handeln und sich nicht dahinter zu verstecken, dass man machtlos dem Besitzer des Wuppergrundstücks ausgeliefert sei."

Man wolle "mit ihm auf Augenhöhe verhandeln, nachdem man ihm im Vorfeld wenig Entgegenkommen gezeigt hat. Wir stellen uns einen runden Tisch vor, an dem alle ihre besten Ideen einbringen: der Bürgermeister, der Besitzer des Grundstücks, alle Parteien, die Verwaltung, der WIV, die Bürgerinitiative, Städteplaner und Architekten." Das sei dann ein wirklich Runder Tisch, "an dem es kein Gegeneinander, sondern nur ein Miteinander gibt, an dem es nicht um Gewinner und Verlierer geht, an dem aber das Ergebnis der Befragung respektiert wird".

Bei der Befragung am vergangenen Sonntag hatten sich 52,4 Prozent der beteiligten Bürger gegen eine Bebauung eines der beiden Leichlinger Stadtparks ausgesprochen.

Sie stimmten für die Variante B, derzufolge die Erweiterung des Rewe-Kaufpark-Marktes auf dem bisherigen Grundstück erfolgen soll.

(peco)
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