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Leichlingen
Verkehrs-Ärger ums neue Baugebiet

Leichlingen. Der angedachte Bebauungsplan, der am Rombergsweiher angedacht ist, sorgt weiter für Diskussionen unter den Anwohnern. Gut 30 von ihnen kamen jetzt in den Ratssaal zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit. Und eine Stunde lang gab es nahezu nur ein Thema: die Verkehrsplanung. Von Tobias Brücker

Die Anbindung an das Gebiet soll gegenüber der Straße Am Förstchens Busch vollzogen werden. Die jetzige Anbindung fiele Planungen des Erschließungsunternehmens zufolge weg. Geschäftsführer Rainer Metzler hatte eine Präsentation mitgebracht. Dass die dann entstehende Kreuzung auf der Reusrather Straße durch Links- sowie Rechtsabbiegerspuren mitunter drei Fahrbahnspuren beinhalten soll, stößt den Anwohnern sauer auf. "Das wird ein Chaos. Das klappt so einfach nicht", warnte einer - und erhielt breite Zustimmung: "Mein Rekord fürs Rausfahren liegt bei gut 22 Minuten", sagte ein anderer.

Gerade wenn der Verkehr besonders dicht sei, gebe es kaum einen Autofahrer, der den Herausfahrenden hinausließe. Etwas, das sich mit der neuen Kreuzung nur verschlimmere, fürchten die Anwohner.

Baudezernentin Andrea Murauer erklärte, die Stadt befinde sich nicht nur ganz am Anfang des Projekts, ssondern zudem auf einer langen Warteliste bei Straßen.NRW. Denn der Behörde untersteht die Reusrather Straße. Sie entscheidet letztlich.

Warum die Stadt nicht hartnäckiger auf ihren Wünschen beharre, wollten die Leute wissen. In anderen Gemeinden ginge das schließlich auch.

Murauer betonte, die Wünsche der Anwohner ernstzunehmen und zu notieren. Das gefiel zwar nicht allen, war aber eben ein Sinn dieses Abend.

Am Rombergsweiher sollen auf rund 12.500 Quadratmetern insgesamt 15 neue Grundstücke entstehen, darunter eine Kita. Dass der Verkehr durch parkende Mütter zur Verstopfung führen könne, ist den Anwohnern ebenfalls ein Dorn im Auge.

Quelle: RP
 
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