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Leichlingen
Von Ave Maria bis Wise Guys - zwei Leichlinger Chöre überzeugen

Leichlingen: Von Ave Maria bis Wise Guys - zwei Leichlinger Chöre überzeugen
In der Kirche St. Johannes Baptist erklang vom Cescendo- und vom Kammerchor eine fein herausgearbeitete Mischung von Liedern verschiedener Stile. FOTO: UM
Leichlingen. Mit einem Sommerkonzert unter dem Motto "Thank you for the music" verabschiedeten sich der jugendliche Crescendo-Chor und der Junge Kammerchor in die Ferien. Für etwa 120 Zuhörer, die sich an dem lauen Sommerabend in der Kirche St. Johannes Baptist versammelt hatten, banden sie einen sommerlichen Strauß mit überwiegend geistlichen, aber auch einigen weltlichen Liedern. Unter gemeinsamer Leitung von Maximilian Franke und Kantorin Pia Gensler erklang zum Auftakt das Lied "Gott rief diese Welt ins Leben" (Maurice Bevan) beider Chöre. Von Gabi Knops-Feiler

Anschließend blieb ein stark ausgedünnter Crescendo-Chor auf der Bühne zurück und stimmte die zeitgenössische Hymne "Here I am Lord" (Dan Schutte) an. Der Komponist - ein Jesuitenpater aus Wisconsin (Amerika) - vertonte gleichsam die Worte Jesajas "Hier bin ich Herr".

Dem flotten "Alleluja" (Allan Pote) folgte die Version "Ave Maria" der amerikanischen R&B-Sängerin Beyoncé Knowles, die der Arie einen neuen musikalischen Rahmen gab. Mit Verstärkung aus dem Kammerchor ertönte der berührende Titel-Song "My heart will go on" aus dem Film "Titanic", der im Original von Céline Dion gesungen und nun als Chorsatz umgeschrieben wurde.

Für den Kammerchor, der sich hauptsächlich mit anspruchsvollen a-Capella-Stücken sowie gelegentlich Gospel und Popmusik beschäftigt, war dieses Konzert gleichsam eine Generalprobe für den nächsten Tag. Unter Genslers Leitung gestalteten die sechs jungen Frauen und Männer in der Düsseldorfer St. Lambertus-Kirche die "Nacht der Kammerchöre" mit anderen Kammerchören aus dem Bistum Köln.

Mit dem Titel "How lovely is your dwelling place" vertonte der dänische Komponist Michael Bojesen den Psalm 84. Es war zugleich musikalischer Hochgenuss und Auftakt in den zweiten, vom Kammerchor gestalteten Teil des Konzertes. Ebenfalls fantastisch herausgearbeitet: Das "Laudate pueri dominum" (Jozef Swider). Der eigens einstudierte Choral "Eli, Eli" des ungarischen Komponisten György Deák-Bárdos bot eine ebenso ungewöhnliche wie fesselnde Mischung aus Chorgeräuschen, Wortmalereien und gleitender Veränderung der Tonhöhen bis hin zum Flüstern.

Das Ende des abwechslungsreichen Konzertes markierten "Sommer" und "Das Leben ist zu kurz", zwei Lieder der Kölner a-Capella Gruppe "Wise Guys".

Quelle: RP
 
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