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Leichlingen
Weniger Unfälle mit Verletzten in Leichlingen

Leichlingen: Weniger Unfälle mit Verletzten in Leichlingen
Landrat Hermann-Josef Tebroke ist auch Chef der Kreispolizei. FOTO: polizei
Leichlingen. In Leichlingen haben sich die Unfallzahlen im Vergleich zu den Gesamtwerten im Rheinisch-Bergischen Kreis im vergangenen Jahr fast durchweg positiv entwickelt. Diesen Trend bestätigten Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU) und weitere führende Vertreter der Kreispolizei Rhein-Berg gestern bei der Präsentation der Unfallstatistik 2015. Von Markus Plüm

84 Verkehrsunfälle mit Personenschaden wurden in der Blütenstadt registriert - sieben weniger als 2014. Auch die Zahl der verunglückten Kinder (sieben) sank deutlich. Diese Kennziffer blieb damit erstmals seit 2011 wieder im einstelligen Bereich. Gleich um 60 Prozent sank die Anzahl verletzter Jugendlicher (14-18 Jahre) - hier wurden nur noch vier Fälle (2014: zehn) registriert.

Die kreisweiten Zahlen ergeben folgendes Bild: 7777 Unfälle mit Sachschaden und 867 Zusammenstöße, bei denen Personen verletzt wurden. Das sind genau 1014 Unfälle mehr als noch in 2014, dabei wurden aber deutlich weniger Menschen schwer verletzt. "Angesichts des obersten Ziels, die Verkehrsunfälle mit schweren Folgen zu reduzieren, muss man die Entwicklung als zufriedenstellend bewerten", sagte Tebroke gestern. Kreisweit waren es 189 Schwerverletzte (2014: 212) und drei Tote (zwei). "Das ist die zweitniedrigste Anzahl an Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen 1975", ergänzte Gerhard Wallmeroth, Abteilungsleiter Polizei und Leiter der Direktion Verkehr.

Bei den Leichlinger Unfallzahlen ergab sich in der Altersgruppe der jungen Erwachsenen (18-25 Jahre) keine Veränderung. Wie im Vorjahr wurden 14 junge Menschen verletzt. Eine negative Entwicklung war in der Altersklasse der Senioren zu verzeichnen. 15 Rentner wurden im Jahr 2015 auf Leichlingens Straßen verletzt, das sind vier mehr als 2014.

Die Ursache für die insgesamt gestiegenen Unfallzahlen machte Wallmeroth an zwei Dingen fest: "Zum einen sind immer mehr Fahrzeuge auf den Straßen. Zum anderen führen durch Städte wie Leichlingen viele Pendlerrouten. Da kommt es dann auch häufiger zu Unfällen - bei denen es aber meistens beim Blechschaden bleibt."

Quelle: RP
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