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Leichlingen
Wiedenhoff: Sorge um Wegfall von Buslinien ist unbegründet

Leichlingen. Eine Entscheidung ist noch nicht in Sicht. Aber die CDU wittert bereits eine Gefahr für den Öffentlichen Personennahverkehr in Leichlingen. Hintergrund ist der Antrag des Unternehmens Wiedenhoff auf Befreiung von der Beförderungspflicht für fünf Strecken (240, 250, 252, 255 und N8). Die CDU befürchtet, dass Verbindungen "ersatzlos wegfallen" und Pendler wie Schüler darunter zu leiden hätten.

Von den Beteiligten wird die Sorge offenbar nicht geteilt. "Wir befinden uns derzeit noch mitten im Verfahren. Daher lassen sich keine seriösen Prognosen treffen, was im Falle einer Entscheidung passiert", sagte ein Sprecher der Kölner Bezirksregierung. Dort werden die Anträge zu den Linien 240, 255 und N8 bearbeitet, während für die anderen beiden Linien die Düsseldorfer Bezirksregierung eine Entscheidung zu treffen hat. Der Sprecher der Kölner Behörde teilte weiter mit, dass bezüglich der Befreiung Einwendungen erhoben wurden, zu denen die Firma Wiedenhoff sich nun äußern kann. Die Frist dafür läuft heute ab.

"Wir werden selbstverständlich eine Stellungnahme abgeben", sagte Busunternehmer Constantin Wiedenhoff. Hinsichtlich der Befürchtungen der CDU erinnerte er daran, dass der Kreis in der Vergangenheit erklärt habe, die betreffenden Linien auf keinen Fall aufgeben zu wollen. Sprich: Werde einer Befreiung von der Beförderungspflicht zugestimmt, sei zu erwarten, dass der Kreis sich bemüht, das Angebot aufrecht zu erhalten. Fraglich sei in dem Fall nur: Wer betreibt die Linien künftig und zu welchen Konditionen? Aber an einem Wegfall von Verbindungen, "hat niemand ein Interesse", sagte Wiedenhoff.

(rz)
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