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Leichlingen
Zirkus in der Schule Kirchstraße

Leichlingen. Eine Woche stand ein blaues Zirkuszelt auf dem Schulhof der Katholischen Grundschule Kirchstraße, und eine Woche stand die ganze Schule Kopf. Jedes Kind stand im Mittelpunkt, aber Akrobaten, Clowns, Jongleure, Fakir und andere kleine Künstler hatten das Kommando. Beim großen Finale durften die Kinder zeigen, was sie gelernt haben. Es gab waghalsige Menschenpyramiden, tollkühne Balancierkunststücke, gefährliche Feuer und Fakir-Tricks, fantastische Jongliernummern und witzige Clownsgeschichten. Jeder Schultag begann und endete mit Zirkusattraktionen. Doch vieles war anders, als bei der Projektwoche vor vier Jahren. Denn erstmals spielte sich das Geschehen überwiegend im Zirkuszelt mit seiner besonderen Atmosphäre ab. Dort feilten 235 Kinder mit den Zirkuspädagogen Daan Mackel und Alex Greiner vom Kölner Spielecircus, unterstützt durch 15 Lehrerinnen und 50 Mütter oder Väter, an den Kunststücken. Von Gabi Knops-Feiler

Das war die einzige Zeit, in der die Klassenräume genutzt wurden. Doch der Weg dorthin fiel extrem leicht. Das lag vor allem daran, dass Zirkuslieder statt des üblichen Schulgongs über die Lautsprecher klangen. Die Kinder waren morgens schon ganz gespannt, welches Lied es sein würde. Seither hätten sich viele Kinder gewünscht, diese Neuerung beizubehalten, sagte Schulleiterin Gabriele Berger. Die Freude auf die Schule wäre noch größer und der Unterricht würde gleich noch viel besser starten. Zwar dürfte die Umsetzung nicht ganz leicht werden. Dennoch will die Schulleiterin auch in Zukunft immer mal wieder für ein "kleines Highlight am Morgen sorgen, das den Schulalltag ziemlich verändern könnte." Es habe sich gelohnt, resümierte Gabriele Berger. Selbst wenn das Projekt rund 10 000 Euro kostete. Das Geld kam durch den Sponsorenlauf, Losverkauf und die Eintrittsgelder wieder in die Kasse.

Quelle: RP
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