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Leichlingen
Zugewachsene Wege: Landesbetrieb will handeln

Leichlingen. Auf eine Gefahrenstelle an der Landstraße 294 vom Kreisverkehr hoch zur Sonne in Richtung Witzhelden machen jetzt die RP-Leser Ruth und Karl Rohrmann aufmerksam. Die Bürger fahren täglich mit dem Fahrrad in Richtung Leichlingen oder Langenfeld: "Uns geht es langsam aber sicher auf den Keks, dass der Radweg längs der L 294 in einem sehr schlechten Zustand ist", schreiben die Rohrmanns. Aber mit der Zeit gewöhne man sich an alle Schlaglöcher, weil man sie kenne. In diesem Jahr gebe es aber eine besondere Gefahr für die Radfahrer, weil das Grün nicht zurückgeschnitten werde, beklagen die Leichlinger und belegen dies mit einem Foto von der L 294 im Bereich Hasensprung. Wenn dort die Radler von oben mit 40 km/h kämen, und sich die Radler von unten vielleicht mit zehn km/h hoch kämpften, dann habe bei den verbleibenden 60 Zentimetern Wegbreite keiner mehr eine Chance, heil durchzukommen, beklagen die Rohrmanns und bitten schnellstens um Behebung der Gefährdungsstelle.

Auf Nachfrage der Rheinischen Post bei dem für die Landstraße zuständigen Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Rhein-Berg, antwortete Pressesprecher Johannes Szmais: "Auf Grundlage des bundeseinheitlichen Standartleistungskataloges mähen wir unsere Grünflächen entlang der Straßen sowie den Rad- und Gehwegen zwei Mal im Jahr in einem gleichbleibenden Turnus." Um effektives Arbeiten zu gewährleisten, erfolge das Mähen nach einer festgelegten Route. Die erste Mahd sei nunmehr an fast an allen Streckenabschnitten erfolgt, berichtet Smaiz und verspricht, es werde nun nur noch wenige Tage dauern, bis auch die "benannte Örtlichkeit behandelt wird", heißt es vom Landesbetrieb Straßen übrigens auch für eine weitere Reklamation. Denn an der Landstraße 359 in Balken ist der Geh- und Radweg mittlerweile mit Unkraut am Boden fast zugewachsen.

(gt)
 
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