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Willkommensgeld in Leverkusen
100 Euro für jeden Studenten?

Leverkusen. Die Hochschule in Leverkusen ist schon da - wenn auch noch nicht am vorgesehenen Standort in der Bahnstadt, sondern noch in Gebäuden im Chempark. Die FDP findet: Die Studenten muss man in der Stadt ansprechend willkommen heißen - und zwar mit einem "Sachleistungspaket im Gegenwert von 100 Euro".

Das schreiben die Freien Demokraten in einem Antrag. Das Begrüßungsgeld von der Stadt soll ab der Eröffnung des Campus Leverkusen, voraussichtlich zum Wintersemester 2018/2019 eingeführt werden, und zwar für alle Studierenden, die ihren ersten Wohnsitz in Leverkusen anmelden."Kleinere Städte mit universitären Angeboten bieten ihren Studierenden ein Begrüßungsgeld oder ein Sachleistungspaket", argumentiert die FDP-Ratsgruppe.

So zum Beispiel die Stadt Gummersbach, die einmalig 100 Euro an jeden Studenten mit Wohnsitz in der Kreisstadt des Oberbergischen ausgibt. Studenten der neuen FH-Köln-Dependance auf dem Campus in der Bahnstadt "werden durch ein Sachleistungspaket auf die Stadt Leverkusen als Wohnort aufmerksam, Leverkusen bekommt bei Studierenden ein positives Image", betonen Monika Ballin-Mayer-Ahrens und Friedrich Busch in dem Antrag. Außerdem wäre so der erste Kontakt zur Verwaltung hergestellt.

Auch ein Finanzierungskonzept schwebt der FDP vor: "Der finanzielle Aufwand für die Stadt wird kompensiert durch höhere einwohnerabhängige Schlüsselzuweisungen." Parallel könnten Sponsoren geworben werden. Stefan Baake (Grüne): "Es gibt Wohlwollen für den Antrag. Der müsste aber wegen der Kosten als Prüfauftrag an die Stadt gehen. Der Finanzausschuss vertagte das Thema in den Rat. Der beschäftigt sich am Montag damit.

(LH)
 
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