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Leverkusen
106 Wohnungen für Opladen-Mitte

Leverkusen. Im Bereich zwischen Düsseldorfer Straße und Böcklerstraße sollen Wohnbauten abgerissen und durch Mehrfamilienhäuser ersetzt werden. Von Ulrich Schütz

Die Stadt will die "Nachverdichtung" des Wohngebietes zwischen Wupper und Berliner Platz genehmigen. Gemeint ist das Quartier Am Weiher, Düsseldorfer Straße, Böcklerstraße, Bielertstraße. In Zusammenarbeit mit ISR (Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Haan) legt die Stadtspitze jetzt dem Stadtrat drei Planvarianten für das Gebiet vor. Bis zu 106 Wohnungen und zwei Tiefgaragen sind demnach möglich.

Es geht bei dem gewünschten Baugebiet vor allem um die als "gering genutzt" eingestuften Flächen auf den Flurstücken 28, 109, 110 (siehe Mitte der Zeichnung von ISR). Hier sind dreigeschossige Bauten denkbar. Die weiß gehaltenen Flächen in Nachbarschaft zu den grün eingemalten Baumstandorten sind die geplanten Wohnhäuser. Entlang der Böcklerstraße sollen zweigeschossige Mehrfamilienhäuser mit Satteldach entsprechend der vorhandenen Bebauung entstehen, schreibt die Stadt in ihrem städtebaulichen Konzept. Es sollen teils Altbauten abgerissen werden.

Entlang der Düsseldorfer Straße könnte laut Stadt die Baulücke durch bis zu viergeschossige Bauten geschlossen werden. Dazu seien im rückwärtigen Bereich dreigeschossige Häuser möglich. Die Zufahrt zu den Tiefgaragen und den Neubauten sollen an der Düsseldorfer Straße und der Böcklerstraße liegen. Im Innenbereich des neuen Baugebietes ist ein begrünter Quartiersplatz vorgesehen.

Weitere Grundstücksflächen im Bereich des Tierfutterhandels und des Fliesengeschäftes wollen Stadt und Investor ebenfalls überplanen. Hinter dem Fliesenhandel könnten bis zu zehn weitere Wohnungen realisiert werden. Am Tierfutterstandort sind grundsätzlich Büros und 13 Wohnungen denkbar. Konkrete Baupläne gibt es zu diesen beiden Standorten allerdings nicht, schreibt die Stadt in ihrem Konzept. Insgesamt liegen drei Varianten zur Entscheidung vor. In dem Planbereich liegt eine Altlastenverdachtsfläche (ehemaliges Areal Schröder&Frey mit Tankstelle). Hier fanden Bodenprüfer Reste von Mineralölen und PAK.

Mit den Bauideen für das Quartier verfolgt die Stadt auch ihr Ziel, mit "Nachverdichtung" von Innenstadtarealen kontinuierlich Wohnraum zu schaffen. Dies hat sich Oberbürgermeister Uwe Richrath als eines seiner wichtigsten Aufgaben gestellt. Denn: Leverkusen zählt seit zehn Jahren zu den wachsenden Städten. Vor allem aus Köln, wo Wohnungen sehr teuer sind, und aus Monheim kommen Neubürger nach Leverkusen. Bis 2030 soll Leverkusen auf 170.500 Einwohner (heute: 166.000) wachsen.

Quelle: RP
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