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Leverkusen
17-Jährige gewinnt Wettbewerb für engagierte junge Frauen

Leverkusen: 17-Jährige gewinnt Wettbewerb für engagierte junge Frauen
Viktoria Mertin, Josefine Petrick, Gewinnerin Dora Cohnen und Zonta-Club-Geschäftsführerin Petra Schmidt (v. l.) bei der Preisverleihung. FOTO: UM
Leverkusen. Die Bewerbung hat sich für die 17-jährige Schülerin des Lise-Meitner-Gymnasiums besonders gelohnt, denn außer einem Geldpreis in Höhe von 500 Euro ist ihr auch eine Reise an die Côte d'Azur, nach Nizza, sicher. Gestern wurde Dora Cohnen vom Zonta-Club Leverkusen als Siegerin des internationalen Wettbewerbs "Young Women in Public Affairs" ermittelt. In den Räumen des Kunstvereins Leverkusen im Museum Morsbroich gab es eine kleine Feier, zu der auch die beiden anderen Bewerberinnen mit Familie, Lehrern, Betreuern und Freunden eingeladen waren. Von Gabi Knops-Feiler

"In diesem Jahr bestachen alle drei Bewerberinnen durch ihr besonderes Engagement", sagte Petra Schmidt. "Die Wahl ist uns nicht leicht gefallen." Letztlich entschied sich die fünfköpfige Jury um Zonta-Club-Geschäftsführerin Schmidt für Dora Cohnen, weil sie unter anderem die Schülerzeitung neu initiiert hat, Mitglied der Schülerverwaltung und Mit-Herausgeberin der feministischen Onlinezeitung "Hildegard-Magazin" von Jugendlichen für Jugendliche ist. Auch für die Zeit nach dem Abitur gibt es schon Pläne: Ein Jahr will die Preisträgerin in Brüssel ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Behinderteneinrichtung absolvieren, ehe sie Politik- und Kunst studiert.

Ein Zertifikat und eine gelbe Zonta-Rose gingen an die 16-jährige Marienschülerin Viktoria Mertin. Sie ist Leiterin eines Sanitätsdienstes, Jugendleiterin in der Gemeinde Sankt Remigius und kümmert sich dort um die Vorbereitung der Firmung. Nach Ende der Schulzeit plant sie ein Medizinstudium und ein Engagement bei "Ärzte ohne Grenzen". Dritte Bewerberin war Josefine Petrick (16), Schülerin des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, die sich als Stufensprecherin engagiert, beim Schülerprojekt "Young Stage" mitgewirkt und einen Lauftreff für sich und Flüchtlingsfrauen organisiert hat.

Der Zonta-Preis wird jährlich an Oberstufen-Schülerinnen vergeben, die überdurchschnittlich in der Schule, in Vereinen oder Organisationen tätig sind und ist als Anerkennung für diese ehrenamtliche Tätigkeit gedacht. Die Belohnung soll junge Frauen anspornen, frühzeitig Führungsaufgaben zu übernehmen und durch ihr Engagement dazu beizutragen, den Status der Frau in der Gesellschaft nachhaltig zu verbessern.

Quelle: RP
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