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Leverkusen
2000 Gäste besuchten den Fahrradtag

Leverkusen. "Alles rund ums Rad" - gestern war nachmittags rund um die Smidt Arena viel los. Von 13 bis 17 Uhr hatten Interessierte die Möglichkeit, sich bei zwölf Händlern und Herstellern fachmännisch über die neusten Trends und Modelle zu informieren oder die ein oder andere Probefahrt zu machen.

Dazu standen zum Beispiel auch Vertreter des ADFC mit einem Infostand für Fragen zur Verfügung sowie Lucian Bergmann mit einer Beratung für Outdoor GPS-Geräte. Besonders beliebt bei den Besuchern war der Stand der Verkehrswacht des Rheinisch-Bergischen Kreises und die "mobile Fahrradwerkstatt", an der Räder codiert wurden, so dass im Falle eines Diebstahls sofort der Eigentümer ermittelt werden kann.

"Mit dieser Veranstaltung wollen wir zeigen, wie groß die Palette, was Fahrräder angeht, eigentlich ist", sagte Organisator Uwe Rosendahl, "die hohe Resonanz zeigt, dass da sehr viel Interesse besteht." Bemerkenswert war die große Auswahl der neusten "E-Bikes": "Diese Art der Fahrräder wird immer beliebter", erklärte Tim Bromkamm (Zweirad Jung), "gerade etwas ältere Leute greifen gerne auf das E-Bike zurück, weil die Fortbewegung sehr viel entspannter ist."

Doch auch bei der jüngeren Generation scheint das "E-Bike" beliebter zu werden - das auf dem Fahrradtag teuerste angebotene Rad war das "Elektro-Rad E-Capo" von Stevens, für 3.999 Euro. Es ist mit einem Bosch-Motor ausgestattet und erinnert stark an ein Mountainbike. "Ein solches Fahrrad ist, besonders vom Aussehen her, eher für die Jugend geeignet", bemerkte Wolfgang Mondry (Fahrradcenter Prinz).

Es gab auch etwas zu gewinnen. Zum einen bei einer Geocaching-Tour, mit dem Hauptpreis eines Abendessens für Zwei im Lindner Hotel oder bei der Tombola, mit dem Hauptgewinn eines "Cross Bikes" der Firma HiroBike.

Laut Uwe Rosendahl kamen über fast 2000 Besucher. "Dieser Tag des Fahrrads hat sich mittlerweile hier in Leverkusen etabliert", wertete Betriebsleiter des Sportparks, Georg Boßhammer, "es scheint sehr gut anzukommen. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es nächstes Jahr wieder stattfinden wird."

(jbr)
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