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Leverkusen
21 Anzeigen gegen Lkw-Fahrer

Leverkusen: 21 Anzeigen gegen Lkw-Fahrer
Mit ungesicherter Gefahrgut-Ladung hat die Polizei diesen Lkw auf der A 3 bei Leverkusen angehalten. FOTO: Polizei
Leverkusen. Die Polizei Köln hat in dieser Woche bei einer Großkontrolle auf der A3 zwischen Leverkusen und Heumar die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten und den technischen Zustand von 30 Lkw überprüft. Es wurden 21 Anzeigen ausgestellt, davon 16, weil die vorgeschriebenen Pausen- und Tageslenkzeiten nicht eingehalten wurden, wie die Polizei mitteilt.

Außerdem habe sie fünf Lkw-Fahrer anzeigen müssen, weil die Ladung mangelhaft oder sogar überhaupt nicht gesichert war. Der schlimmste Fall war ein mit Gefahrgutfässern beladener Lkw, auf dem die Fässer völlig ungesichert auf der Laderfläche standen.

Sie hätten jeder Zeit umkippen können. Und das Gefahrgut wäre ungehindert auf die Autobahn ausgelaufen. Vier weitere Lkw-Fahrer wurde wegen technischer Mängel an ihren Fahrzeugen angezeigt. In einem Fall waren die Bremsscheiben eines osteuropäischen Gespanns stark gerissen. Und die Bremsbeläge waren kaum noch vorhanden. Der Sattelzug musste stillgelegt werden. Die Polizei kündigt nun eine Serie von Lkw-Kontrolen auf den Autobahnen an.

(gt)
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