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Leverkusen
6,5 Wochen Vollsperrung in der Fixheide

Vollsperrung Schlebuscher Straße
Leverkusen. Schlebuscher Straße: Diese Hauptverkehrsstrecke zwischen Opladen/Quettingen und Alkenrath/Schlebusch wird in den Sommerferien für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Grund: Fahrbahnsanierungen. Von Ulrich Schütz

Die Autofahrer kommen in Leverkusen auch in den Sommerferien im Umgang mit Großbaustellen nicht aus der Übung: Die Stadt wird die Schlebuscher Straße in der Fixheide sanieren. Kosten: 350.000 Euro. Dafür wird diese Hauptverkehrsader für 6,5 Wochen für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Nur Radfahrer und Fußgänger können passieren. "Eines sage ich zu: Die Schlebuscher Straße wird am ersten Schultag nach den Sommerferien, also am 24. August, frei befahrbar sein - egal wie weit die Arbeiten sind", versprach gestern Wolfgang Herwig, Chef der verantwortlichen städtischen Technischen Betriebe Leverkusen (TBL).

Start der Vollsperrung ist am Sonntagnachmittag, 10. Juli. "Wir brauchen diesen Vorlauf, um am Montag sofort anfangen zu können", betonte Bauleiter Yilmaz Nalkiran. Gearbeitet wird in zwei Bauabschnitten, so dass die anliegenden Firmen immer erreichbar sein werden, wenn auch auf teils kilometerlangen Umwegen über Manfort, Schlebusch oder Lützenkirchen.

Gleichzeitig mit der Sanierung der Schlebuscher Straße wird die Stadt die zusätzliche Rechtsabbiegespur von der Alkenrather Straße auf die Gustav-Heinemann-Straße (Richtung Schloss Morsbroich) anlegen. An dieser Stelle wird es also ebenfalls Engpässe geben. "Da aber in den Sommerferien in Leverkusen allgemein weniger Autoverkehr herrscht und die Schlebuscher Straße ohnehin gesperrt ist, haben wir auch diese Alkenrather Baustelle eingeplant", sagt TBL-Chef Herwig.

Die Umleitung Die Stadt empfiehlt, das gesperrte Stück "großräumig" über Fixheider Straße/Europaring/Rathenaustraße/Gustav-Heinemann-Straße oder in umgekehrter Richtung zu umgehen. Bismarckstraße und Quettinger Straße empfehlen die TBL-Vertreter nicht. Ihnen ist allerdings klar: Ortskundige Fahrer werden sich ihren Weg auch über diese Straßen suchen.

Das Stück Schlebuscher Straße zwischen den roten Balken wird in den Sommerferien saniert. Die Stadt arbeitet dabei in zwei Bauabschnitten, damit alle Grundstücke erreichbar bleiben. Trotzdem ist Durchgangsverkehr nicht möglich. FOTO: Miserius, Uwe

Bauabschnitt 1 Siemensstraße bis Schlangenhecke: Die Siemensstraße und der Kleinheider Weg können über Alkenrath erreicht werden. Alle anderen Firmen, etwa Textar (TMD Friction), Aldi und andere Gewerbebetriebe müssen aus Richtung Quettingen/Opladen angefahren werden. Übrigens sind auch die Teams von TBL, Grünflächenamt und Wupsi von der Komplettsperrung stark betroffen.

Bauabschnitt 2 Schlangenhecke bis Borsigstraße: Hier gilt die Zufahrt analog wie bei Bauabschnitt 1, nur dass jetzt alle Firmen zwischen Autobahnbrücke und Schlangenhecke über Alkenrath angesteuert werden müssen. Alle anderen Anlieger beziehungsweise Gewerbebetriebe müssen wieder aus Richtung Opladen/Quettingen angesteuert werden.

Änderungen gibt es auch bei den Buslinien:

Die Linie 202 wird in zwei Abschnitte aufgeteilt: "Endhaltestelle Nittumer Weg bis Elisabeth-von-Thadden-Straße" und "Wupsi-Betriebshof bis Villa Römer". Die anderen Haltestelle entfallen.

Die Linie 209 wird aufgeteilt in: "Lev.-Mitte, Busbahnhof, bis Elisabeth-von-Thadden-Straße" und (wochentags) in "Wupsi-Betriebshof bis Schützenplatz". Die Linie 214 fährt von "Fixheide bis Lev.-Mitte über den Europaring".

Die Linie 217 beginnt erst ab "Schlebusch, Post". Alle anderen Haltestellen davor entfallen.

Die Linie N 22 rollt ab Alkenrath über die Gustav-Heinemann-Straße und Bismarckstraße nach Opladen. Die Haltestellen davor entfallen während der Bauzeit.

Quelle: RP
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